Marc Bach, Mittelfeldspieler des WSV, wurde von Trainer Georg Kreß zu den

WUPPERTALER SV / Bach: "Alles richtig gemacht"

tt
20. Dezember 2003, 20:02 Uhr

Marc Bach, Mittelfeldspieler des WSV, wurde von Trainer Georg Kreß zu den "Gewinnern" des letzten Halbjahres ernannt. Grund: Der Linksfuß zählte zwar nicht zu den Stammkräften, war aber genau wie Sven Steup und Thommy Rietz immer dann voll da, wenn er gebraucht wurde.

Marc Bach, Mittelfeldspieler des WSV, wurde von Trainer Georg Kreß zu den "Gewinnern" des letzten Halbjahres ernannt. Grund: Der Linksfuß zählte zwar nicht zu den Stammkräften, war aber genau wie Sven Steup und Thommy Rietz immer dann voll da, wenn er gebraucht wurde.

"Ich habe diese Aussage zur Kenntnis genommen, muss allerdings sagen, dass ich viel lieber öfter von Beginn an dabei gewesen wäre. Unser Trainer hat sich für eine Mannschaft entschieden, die sehr erfolgreich war. Da gab es keinen Grund, großartig zu wechseln", akzeptierte der einstige Leverkusener das ungeliebte Warten in der "zweiten Reihe".

Zwölf Einsätze stehen für Marc Bach bisher zu Buche. Bereut hat der gebürtige Wuppertaler den Schritt zum Zoo nicht. "Ich habe, was Mannschaft, Trainer und Umfeld angeht, alles richtig gemacht", erklärt der Linksfuß. Bach ging vor wenigen Monaten, als er noch in Wattenscheid unter Vertrag stand, ein Wagnis ein. Grund: "Als ich beim WSV unterschrieb, war der Regionalliga-Aufstieg noch gar nicht klar. Es war ein bisschen riskant, schließlich hätte ich auch in der Oberliga landen können."

Doch momentan sieht die Perspektive ganz anders aus, der Zweitliga-Traum reift im Bergischen Land. "Man sieht nicht nur am Zuschauer-Schnitt von rund 7.000 Fans, sondern auch am Karten-Vorverkauf für den Bayern-Test, was hier möglich ist. Vom Potenzial ist der WSV mit Essen oder Aachen vergleichbar."

Der Name Bayern zieht sogar bei Marc Bachs Freundin Romana, die ihn nach Wattenscheid nie begleitete. "Zum WSV kommt sie öfter mit, sie ist insgesamt sehr kritisch", wird der einstige Verler gelegentlich auf die eine oder andere Verbesserung hingewiesen. Und auch in optischen Fragen weiß Romana Rat. Bach tauchte gegen Ende der Hinserie mit neuem Styling auf, präsentierte die Haifisch-Keil-Frisur. "Sobald mir damit ein Tor gelingt, lasse ich die Frisur patentieren", lacht der ehrgeizige Mittelfeldspieler, der sich besonders auf den Februar-Start gegen seinen Ex-Club freut: "In meinem alten Zoo-Stadion, wo ich schon als Kind hingegangen bin, gegen den ehemaligen Verein Wattenscheid - da will ich unbedingt dabei sein. Ich trinke bis zum Start der Restrunde nur noch Wasser." Wer Marc Bach kennt, der weiß, dass er es wirklich ernst meint.

Autor: tt

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