Nicht unklug von Gelsdorf, sich nicht sofort in Rampenlicht zu drängen. Michael Lusch hat aktuell das Detailwissen über die Truppe.

RWE: Lusch lobt die Wuppertaler Offensive - "Motivation ist Selbstgänger"

og
26. September 2003, 11:32 Uhr

Nicht unklug von Gelsdorf, sich nicht sofort in Rampenlicht zu drängen. Michael Lusch hat aktuell das Detailwissen über die Truppe.

Nicht unklug von Gelsdorf, sich nicht sofort in Rampenlicht zu drängen. Michael Lusch hat aktuell das Detailwissen über die Truppe. Dementsprechend gibt auch der Ex-Dortmunder Auskunft: "Marco Kück ist wieder im Training, Bjarne Goldbaek auch, Martin Hauswald hat sich einen Zahn ziehen lassen", lautet der Lazarettbericht des 38-Jährigen, dazu verabschiedeten sich Torben Tutas (Knie) und Benny Weigelt (Bauchmuskel) am Mittwoch in Richtung Vereins-Doc Jan Becker. Ergo: Abwarten. Lusch: "Wir warten die letzten Trainigseinheiten ab." Gar nicht uninteressent, diese Entscheidungsfindung, ein Wedau schoss gegen Dresden ein Tor, bekam berechtigt gute Kritiken. Goldbaek steht wieder parat. Lusch zum Gegner Wuppertaler SV: "Sehr stark, den super Start haben dem WSV nicht viele zugetraut." Der Familienvater zeigt sich aber nicht sonderlich aus dem Gleichgewicht gebracht: "Für mich ist das nicht verwunderlich, man muss sich doch nur einmal die Spielerliste anschauen." Insbesondere - Lusch: "In der Offensive ist der WSV überdurchschnittlich besetzt. Leute wie Olli Ebersbach, Ales Kohout oder im Mittelfeld Jean-Luis Tavarez." Lusch macht keinen Hehl aus einem bestimmten Aspekt: "Von der Motivation ist das nach den letzten Tagen doch ein Selbstgänger, die Jungs sind mächtig selbstbewusst, wollen im Zoo-Stadion unbedingt gewinnen." Klar, in dieser Hinsicht lieferte Abgänger Holger Fach noch einen Bärendienst. Übrigens: Eine Verabschiedung vom Team gab es nicht, der ins Auge gefasste Termin am Donnerstag-Morgen wurde verworfen - wahrscheinlich wäre sowieso nur ein nasses Handtuch geflogen.og

Autor: og

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