Preußen Münster hat die besten Karten im Aufstiegskampf und doch wird der Trainer in Frage gestellt. Was völlig grotesk anmutet, ist Ausdruck einer großen Angst,

Kommentar: Münster

Die Angst vor der Reform

17. März 2011, 09:37 Uhr

Preußen Münster hat die besten Karten im Aufstiegskampf und doch wird der Trainer in Frage gestellt. Was völlig grotesk anmutet, ist Ausdruck einer großen Angst,

Und von der sind nicht nur die Verantwortlichen an der Hammerstraße betroffen. Wird der Aufstieg in dieser Saison verpasst, könnte das die Zukunft des Vereins in beträchtlicher Weise gefährden. Durch die zur Saison 2012/2013 greifende Regionalliga-Reform bliebe nur noch die kommende Spielzeit, um die unattraktive und vor allem unwirtschaftlich Liga ohne unkalkulierbare Relegationsspiele zu verlassen. Ein Risiko, dass unbedingt vermieden werden soll, zumal in der nächsten Saison ein Wettrüsten der ambitionierten Klubs droht, das die Verlierer auf lange Sicht kaputt machen könnte.

Die Vereinsführung ist nicht zu beneiden. Marco de Angelis, Carsten Gockel und Co. sehen, dass Marc Fascher gute Arbeit leistet. Droht das Projekt „Aufstieg“ in Gefahr zu geraten, müssen sie allerdings den richtigen Zeitpunkt für eine Reaktion finden. Die einfachste Lösung kann das Team liefern - mit einem Sieg gegen Schalke II.

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