Wattenscheids Trainer Hannes Bongartz zeigt sich mit den ersten Trainings-Eindrücken bisher zufrieden. Zwar müssen Andreas Teichmann und Jiri Homola wegen Achillessehnen-Problemen etwas kürzer treten, sollen aber bald wieder fit sein.

SG WATTENSCHEID: Thema Abdulai erledigt / Hoersen kein Thema

tt
05. Juli 2003, 16:30 Uhr

Wattenscheids Trainer Hannes Bongartz zeigt sich mit den ersten Trainings-Eindrücken bisher zufrieden. Zwar müssen Andreas Teichmann und Jiri Homola wegen Achillessehnen-Problemen etwas kürzer treten, sollen aber bald wieder fit sein.

Wattenscheids Trainer Hannes Bongartz zeigt sich mit den ersten Trainings-Eindrücken bisher zufrieden. Zwar müssen Andreas Teichmann und Jiri Homola wegen Achillessehnen-Problemen etwas kürzer treten, sollen aber bald wieder fit sein.

"Die Youngster haben sich bisher aufgedrängt. Dazu zählt auch Farati Toku", lässt der Coach durchblicken. Neben dem taktisch gewieften und ehrgeizigen Tim Jerat scheint auch der ebenfalls aus Leverkusen geholte Danny Thönes ein guter Griff zu sein. Hannes Bongartz: "Danny ist ein sehr variabler Spieler, der sowohl im Mittelfeld als auch vorne eingesetzt werden kann. Er bringt eine gesunde Schnelligkeit mit und ist geschickt am Ball. Thönes kommt durchaus für die Stamm-Elf in Frage."

Grundsätzlich stellt der Ex-Kaiserslauterner klar: "Ich möchte nicht mehr so statisch, sondern variabler spielen, dazu das spielerische Potenzial erhöhen, den Leuten mehr Freiheiten geben." Die "Abteilung Attacke" muss sich nach Meinung des Trainers trotz des Verlusts von Halil Altintop nicht verstecken. "Unser Dreieck mit Löbe, Katriniok und Homola kann sich in der Regionalliga durchaus sehen lassen. Dazu benötige ich noch drei wilde Zuträger und sporadische Vorstöße aus dem hinteren Bereich."

Kein Thema ist bei den 09ern übrigens mehr Mo Abdulai. Der afrikanische Angreifer unterzeichnete bei seinem Verein KFC Uerdingen einen Vertrag bis zum Monatsende, um sich in den kommenden vier Wochen zu präsentieren. Bongartz: "Damit hat sich die Sache erledigt." Das Sondieren des Marktes, der unter anderem Leute wie Hoersen (Mannheim) oder Kienle (Duisburg) hervorspült, läuft nach wie vor weiter. "Diese Spieler", betont Bongartz, "können wir uns nicht leisten."

Autor: tt

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