RWE: Koch: "Eigentlich lief alles filmreif" Lintjens für Mittelfeld-Treffer-"Vakuum"

og
19. Mai 2003, 10:26 Uhr

Bestätigt! RevierSport am Donnerstag nannte den Namen Sven Lintjens. RWE bestätigt. Der Mittelfelspieler stellte sich bereits für mehrere Tage im Probetraining vor.

Bestätigt! RevierSport am Donnerstag nannte den Namen Sven Lintjens. RWE bestätigt. Der Mittelfelspieler stellte sich bereits für mehrere Tage im Probetraining vor. Sportrechtsexperte Dr. Markus Buchberger, bei Verhandlungen an vorderster Front: "Sven macht einen guten Eindruck." Wohl auch die Gespräche. Lintjens landete bei der SG Wattenscheid nach Theater auf dem Abstellgleis, hielt sich bei den Amateuren von Borussia Mönchengladbach fit und stellte sich auch bei Union Berlin vor. Zweitliga-Erfahrung sammelte der zentrale Mittelfeldakteur bei Fortuna Köln, ein anschließender "Millionen-Deal" mit TB Berlin wurde durch Lizenzentzug verhindert. "Sven hat in den Spielzeiten immer zweistellig getroffen", umreißt Heinz Koch, Essens Sportlicher Leiter und Vorstandsmitglied, "so was fehlt uns zentral, dazu genügt ein Blick auf unsere Torschützen." In der Tat, auch ein Unterschied zum VfL Osnabrück, wo sich gleich mehrere "Mittelfeld-Zweistellige" tummeln.
Koch bilanzierte die 90 Minuten gegen Osnabrück korrekt: "Das Spiel ging durch zwei individuelle Fehler verloren, das waren nahezu Selbsttore." Koch grübelte: "Eigentlich lief doch vorher alles filmreif für uns." Was der Unternehmer aber ehrlich zugab: "Spieltechnisch war uns der VfL im Mittelfeld klar überlegen, da liefen die entscheidenden Situationen. Der Sieg für Osnabrück ist ganz klar verdient."
Für die Zukunft gilt: "Wir liegen mit Wattenscheid und Aue hinten dran, Osnabrück dürfte durch sein, das ist eine stabile Truppe, der VfL hat eine super Abwehr, die kaum Torchancen zulässt, das Mittelfeld ist für die Regionalliga top besetzt." Der Sportliche Leiter mit seinem Fazit: "Es ändert sich nichts, es bleibt bis zum letzten Spieltag spannend. Klar ist aber auch, der KFC Uerdingen ist nicht Osnabrück."

Autor: og

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