Das Regionalliga-Topspiel zwischen den Sportfreunden Lotte und Preußen Münster elektrisiert die Massen - zumindest für Lotter Verhältnisse.

Lotte - Münster

Endspiel vor Rekordkulisse für SFL

Krystian Wozniak
11. März 2011, 10:57 Uhr

Das Regionalliga-Topspiel zwischen den Sportfreunden Lotte und Preußen Münster elektrisiert die Massen - zumindest für Lotter Verhältnisse.

Denn die SolarTechnichs-Arena erwartet zum Münsterland-Derby über 5.000 Zuschauer. „Der Rekord liegt bislang bei 4.120 Zuschauern. So viele sind zur Partie gegen Rot-Weiss Essen gekommen. Unser Stadion fasst etwas über 7000 Zuschauer. Gegen Münster werden sicherlich über 5000 Fans kommen“, glaubt SFL-Pressesprecher Alfons Manikowski fest an einen neuen Besucherrekord bei den Blau-Weißen.
Für die Sportfreunde ist das Münster-Match eine Art Endspiel. „Wenn wir die Preußen nicht schlagen, dann braucht keiner mehr vom Aufstieg zu sprechen. Das ist unsere letzte Chance“, will Lottes Angreifer Christian Erwig gar nicht lange drumherum reden.“

Ähnlich ist auch sein Mannschaftskollege Bastian Görrissen eingestellt. Jedoch ist für den Lotter Keeper die Partie gleich in mehrerer Hinsicht etwas ganz Besonderes. „Ich habe ein Jahr für Münster gespielt. Zudem lebe ich immer noch in Münster. Meine Freundin Nina ist die Schwester von Preußen-Kicker Marc Lorenz. Da kommen schon wirklich viele Dinge zusammen. Doch am Samstag hege ich überhaupt keine Sympathien mit dem SCP, denn für uns zählt nur ein Sieg.“

Diesen will sein Gegenüber, Münsters Torwart David Buchholz, natürlich verhindern. „Wir wollen uns die Sportfreunde Lotte vom Leib halten. Uns werden über 2.000 Fans nach Lotte begleiten. Wir haben fast ein Heimspiel. Für diese Menschen werden wir fighten.“ Zwar ist davon auszugehen, dass die Sportfreunde in ihrer eigenen Arena ein Auswärtsspiel bestreiten werden, doch dass stört die erfahrenen Kicker von Coach Maik Walpurgis keineswegs. Walpurgis: „Meine Spieler wissen, um was es in dieser Partie geht.“

Görrissen verspricht, dass die SFL-Elf hochmotiviert sein wird. „Wenn über 5.000 Zuschauer kommen, dann macht das Fußballspielen immer mehr Spaß. Wir wollen in die 3. Liga aufsteigen, um regelmäßig vor solchen Kulissen zu kicken. Das müssen wir am Samstag in den 90 Minuten zeigen. Wir haben noch alle Trümpfe selbst in der Hand.“

Autor: Krystian Wozniak

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