Die kleine Erfolgsserie der Schalker Reserve ist gerissen. Nach zwei Dreiern in Folge mussten sich die Gelsenkirchener in Kaiserslauten geschlagen geben.

S04 II: Serie gerissen

1:2-Schlappe bei "kleinen Teufeln"

06. März 2011, 21:17 Uhr

Die kleine Erfolgsserie der Schalker Reserve ist gerissen. Nach zwei Dreiern in Folge mussten sich die Gelsenkirchener in Kaiserslauten geschlagen geben.

Aus den vergangenen vier Partien hatte die Schalker "Zwote" zehn Punkte geholt. Auf dem Betzenberg kassierten die Königsblauen nun eine 1:2 (0:1)-Niederlage und blieben in der Tabelle auf Platz acht.

„Natürlich hätte ich auch gerne aus Kaiserslautern etwas mitgenommen, aber es war klar, dass wir jetzt nicht jedes Spiel gewinnen würden. Wir rauschen sicher nicht im Hurrastil durch die Rückrunde“, meinte S04-II-Trainer Michael Boris.

[infobox-right]1. FC Kaiserslautern II: Knaller - Hammann, Correia, Linsmayer, Stulin - Himmel, Walch (87. Modica), Amri, Marz - Zellner, Micanski
FC Schalke 04 II: Unnerstall - Kraska, Hermsen, Fahrenhorst, Avelar - Kühn, Pires-Rodrigues - Glowacz, Pourie (46. Langlitz), Erwig-Drüppel (46. Muhovic) - Quotschalla (58. Wiegel)
Schiedsrichter: Schüller (Korschenbroich)
Tore: 1:0 Micanski (33.), 2:0 Hammann (66.), 2:1 Glowacz (69.)
Zuschauer: 180
Gelbe Karten: Zellner, Marz - Kühn, Hermsen, Muhovic[/infobox]

Seine Mannschaft ließ sich in der ersten halben Stunde, in der beide Seiten nicht wirklich viel für einen rauschenden Fußball-Nachmittag im WM-Stadion taten, vom Gegner regelrecht einlullen. Als die Tiefschlafphase erreicht war, schlugen die Pfälzer mit einem Konter zu. Ilijan Micanski köpfte zum 1:0 für Kaiserslautern ein, es war zumindest ein willkommener Weckruf für die Jungs aus dem Revier.

Endlich spielte Schalke mit, doch bis auf einen Seitfallzieher von Kapitän Marco Quotschalla sprang nichts dabei heraus. Im zweiten Durchgang gelang es den Gästen, etwas mehr Druck zu entwickeln, doch jubeln durften wieder nur die Platzherren. Nico Hammann zirkelte nach etwas mehr als einer Stunde einen Freistoß aus halblinker Position über die Mauer zum 2:0 ins Netz von Lars Unnerstall. „Wir haben gut begonnen, aber ausgerechnet in unserer Drangphase haben wir uns den zweiten Gegentreffer eingehandelt. Das darf nicht passieren“, ärgerte sich Boris.

Nur drei Minuten war es natürlich Manuel Glowacz, der den Anschluss herstellte. Der Freistoß-Spezialist hatte in den letzten beiden Spielen schon dreimal getroffen und brachte den Ball sehenswert im Lauterer Winkel unter. „Das war der Auftakt zu einer Schlussoffensive, aber leider haben wir dann unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, trauerte Boris den vergebenen Chancen von Frank Fahrenhorst, Philipp Kraska und abermals Glowacz hinterher. Auf der anderen Seite ließen auch die „Roten Teufel“ durch den Profi Chadli Amri und erneut Micanski zwei gute Gelegenheiten aus, sodass es beim 2:1 für den Tabellenfünften blieb.

„Für uns kommt es jetzt darauf an, auch aus den Duellen gegen starke Teams wie Wuppertal, Münster und Trier zu punkten und uns in der oberen Tabellenhälfte fest zu setzen“, kündigte Boris an.
Um frische Kräfte zu sammeln, gab der A-Lizenzinhaber seinen Jungs bis Dienstagnachmittag frei. Eine bei den Spielern sehr willkommene Maßnahme nach den jüngsten Englischen Wochen.

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