Der VfL Rhede liegt dem TV Jahn Hiesfeld. Das 3:1 (3:0) am Samstagnachmittag war schon der dritte Pflichtspielsieg der „Veilchen“ gegen Rhede in dieser Saison.

Hiesfeld - Rhede 3:1

Schreier fordert noch zehn Siege

Christian Krumm
06. März 2011, 20:01 Uhr

Der VfL Rhede liegt dem TV Jahn Hiesfeld. Das 3:1 (3:0) am Samstagnachmittag war schon der dritte Pflichtspielsieg der „Veilchen“ gegen Rhede in dieser Saison.

Die Hinrundenpartie konnten die Hiesfelder mit 5:0 gewinnen, im Niederrheinpokal-Achtelfinale gab es einen 7:1-Erfolg. Auch diesmal sah es wieder nach einer klaren Angelegenheit aus, denn nach 37 Minuten führte die Mannschaft von Trainer Christian Schreier schon mit 3:0. Zunächst traf Kevin Baumann schon nach zehn Minuten zur Führung für die Gastgeber. Später sorgte ein Doppelschlag durch Sebastian Schulte-Kellinghaus (35.) und Oliver Ritz (37.) für eine beruhigende Halbzeit-
führung. „Olli Ritz hatte Geburtstag und sich selbst das schönste Geschenk gemacht. Zumal auch seine ganze Familie sich das Spiel angesehen hat“, berichtete Manager Harald Plank über die nette Randgeschichte.
[infobox-right]Hiesfeld: Hauffe - Mertins, Schulte-Kellinghaus, Ohnesorge, Schreier - Erdogan, Rademacher, Ritz (78. Schirru), Baumann (71. Noldes) - Schneider, Aksoy (71. Oburu).
Rhede: Welling - Berg, Lohmann (63. Rensing), Güzel, Wigger - Welter, Steininger (20. Juch), Hahm (46. R. Uebbing), Tuncel - Lechtenberg, M. Uebbing.
Schiedsrichter: Lukas Notthoff.
Tore: 1:0 Baumann (10.), 2:0 Schulte-Kellinghaus (35.), 3:0 Ritz (37.), 3:1 Lechtenberg (90.).
Zuschauer: 111.[/infobox]
Aber zur Begegnung im ersten Durchgang musste Plank klarstellen: „Das hört sich so klar an, aber es war von beiden Seiten ein richtig gutes Spiel. Wir haben aus vier Möglichkeiten drei Tore erzielt. Das hat uns die Sache natürlich erleichtert. Das war irgendwie typisch für unsere Spiele in dieser Saison gegen Rhede. Dabei war das früher immer unser Angstgegner.“

Nach dem Wechsel spielten die Hausherren die Partie dann in aller Ruhe runter. „Da war das Spiel dann ausgeglichen, aber es ist insgesamt schon ein bisschen verflacht“, sagte Plank. „Dass wir erst in der Schlussminute den Gegentreffer bekommen, sagt ja schon viel aus.“ Simon Lechtenberg traf für die Gäste. „Wir haben abends noch alle zusammen etwas gegessen und der Trainer hat das Ziel von zehn Siegen aus den letzten 17 Spielen ausgegeben. Die Mannschaft will aber 15“, erklärte Plank augenzwinkernd.

Autor: Christian Krumm

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren