Heimpremiere! Nach der etwas zu kurz geratenen Winterpause, steht heute Mittag gegen Unterhaching (14 Uhr) das erste Heimspiel des Jahres an.

MSV: Einsatz von Markus Daun fraglich / „Scholle“: „Geduldsspiel“

ag
28. Januar 2007, 09:52 Uhr

Heimpremiere! Nach der etwas zu kurz geratenen Winterpause, steht heute Mittag gegen Unterhaching (14 Uhr) das erste Heimspiel des Jahres an.

Heimpremiere! Nach der etwas zu kurz geratenen Winterpause, steht heute Mittag gegen Unterhaching (14 Uhr) das erste Heimspiel des Jahres an. Im Hinspiel gab es bei den Bayern einen 1:0-Sieg. Youssef Mokhtari erzielte den entscheidenden Treffer und sicherte dem MSV damit drei Zähler. Diese wären auch heute enorm wichtig, vor allem um Platz drei vor den Konkurrenten zu verteidigen und die Scharte nach dem Unentschieden beim Rückrundenauftakt in Koblenz auszuwetzen.

„Die Jungs sind unter der Woche im Training sehr aggressiv und trotz der Witterung gut drauf gewesen. Ich hoffe, dass sie dies auch am Sonntag im Spiel vor heimischer Kulisse umsetzen können. Der Rasen in der MSV-Arena ist einem sehr gutem Zustand und der Ball läuft auch wesentlich besser als in Koblenz. Da wird es sicherlich mehr Torszenen geben“, zeigt sich der Duisburger Linienchef zuversichtlich und pocht auf einen Sieg: „Jetzt gilt es. Wir wollen den ersten Dreier in der Rückrunde einfahren und siegen.“ Dazu hagelte es in der letzten Woche jede Menge Schelte, ob der Leistung der „Zebras“ bei der TuS. „Kritik gehört mit zum Geschäft. Wichtig ist, dass man diese verarbeitet und weiß, damit umzugehen. Der Einsatz auf dem Platz ist entscheidend. Die Jungs müssen mit Leistung antworten“, ballt der Familienvater die Siegesfaust.

Verzichten muss der MSV-Coach dabei aber weiterhin auf Mihai Tararache und Necat Ayguen, die erst am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen werden. Über „Taras“ Genesungszustand zeigt sich Bommer besonders erfreut: „Die Schwellung ist zurückgegangen und er wird nächste Woche wieder zu uns stoßen.“ Derweil bangt er aber um den Einsatz seines Stürmers Markus Daun, der unter der Woche im Training umgeknickt war. Bommer: „Da muss man einfach abwarten.“ Auch Klemen Lavric, der zwei Tage wegen eines Magen-Darm-Virus pausieren muss steht noch auf der Kippe. „Er hatte die letzten beiden Tage Zeit, um Kraft zu tanken. Es sieht ganz gut aus bei ihm. Letztendlich liegt die Entscheidung bei mir. Beide haben in den vergangenen Matches getroffen. Das Motto kann nur heißen: ,So weit die Füße tragen’“, verkündet der EM-Teilnehmer von 1984.

Viel mehr Kopfschmerzen bereitete dieser Tage die Anfrage seitens Real Madrid, die an einer Verpflichtung des MSV-Stürmer Klemen Lavric interessiert sind. „Das Angebot ist da, aber es belastet weder mich, noch den MSV oder den Verein. Zurzeit sind das alles noch Spekulationen, aber wir gehen davon aus, dass er bleibt. Mit Klemen und Real befasse ich mich erst, wenn es wirklich akut wird. Die Punkte gegen Haching heute sind mir viel wichtiger“, gibt der 49-Jährige zu Protokoll. Da gilt es die gute Serie auszubauen. „Wir haben weiterhin nur ein Spiel verloren. Sicherlich sind da zu viele Unentschieden dabei, aber dennoch stehen wir weiter oben“, betont Co-Trainer Heiko Scholz. Stürmer Markus Kurth: „Zwölf Matches in Folge ohne Niederlage sprechen für sich. Am Ende der Saison wird abgerechnet und dann wird sich zeigen, ob die Remis wirklich zu viel waren. Ich erinnere mich an eine Saison, wo es elf Punkteteilungen gab und wir trotzdem aufgestiegen sind.“

Dennoch wird es heute wieder nicht einfach, auch wenn der Rasen in der heimischen MSV-Arena besser ist. Schluss-Satz von Co-Trainer Heiko „Scholle“ Scholz, der Haching gegen Aue beobachtet hat: „Das wird heute wieder ein ganz ekliges Match, ein echtes Geduldsspiel. Die Gäste werden tief stehen. Wir müssen schnell ein Tor erzielen und drei Punkte holen.“ Ganz so einfach wird es sicherlich nicht.

Autor: ag

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