Auf dem „Acker“ von Koblenz muss man letztendlich mit einem Zähler zufrieden sein.

MSV: Neu-Kapitän Björn Schlicke sieht Team in der Sieges-Pflicht

ag
26. Januar 2007, 11:54 Uhr

Auf dem „Acker“ von Koblenz muss man letztendlich mit einem Zähler zufrieden sein.

Auf dem „Acker“ von Koblenz muss man letztendlich mit einem Zähler zufrieden sein. „Vom Spielverlauf her hätten wir auch drei Punkte holen können. Das nackte Ergebnis ist natürlich nicht zufriedenstellend“, resümiert Co-Trainer Heiko Scholz, gibt aber zu bedenken: „Wir wissen doch, wie solche Spiele laufen. Irgendeine Standard-Situation bekommst du immer. Dazu hat ,Mokhi’ hinten einmal kurz gegrunzt – das passiert. Wenn es ganz dumm läuft, dann verliert man solche Matches. Deshalb sind wir mit dem Punkt zufrieden.“
##Picture:panorama:2943##
Die erste Hälfte gehörte klar den „Zebras“, „in der zweiten Halbzeit hat Koblenz dann seinen Respekt abgelegt“, fügt „Scholle“ an. „Nach dem 1:0 sind wir nicht mehr entscheidend vor das Koblenzer Tor gekommen. Wenn man aufsteigen will, muss man aber in der zweiten Halbzeit mehr tun. Wir haben uns sicher mehr ausgerechnet, schließlich hätten wir uns ja in der Tabelle absetzen können“, erklärt der neue MSV-Kapitän Björn Schlicke. Markus Daun schlägt in die gleiche Kerbe. „Wenn man sich den kompletten Spieltag anschaut, dann war bei fast allen der Start schwer. Hansa Rostock und 1860 München haben sogar verloren, Lautern hat ebenfalls nur Remis gespielt. Es zeigt, dass in dieser Liga jedes Team für eine Überraschung gut ist“, bilanziert der MSV-Angreifer.

Dennoch ist nicht alles schlecht an der Westender Straße, aber auch nicht alles Gold was glänzt. Die Akteure um Coach Rudi Bommer mussten reichlich Kritik einstecken, weil nach der 1:0-Führung wieder nur ein Unentschieden zu Buche steht. Scholz: „Da hat man das Gefühl, als ob man auf einem Abstiegsplatz stehen würde.“ Da gilt es, den Schwarzsehern eine deutliche Abfuhr zu erteilen – und zwar mit Leistung auf dem Platz.
„Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, dass wir uns alles schlecht und kaputt reden lassen. Wir dürfen auch nicht auf die Berichte in den Medien schauen. Wir stehen weiterhin auf dem dritten Platz, der zum Aufstieg in Liga eins berechtigt. Das ist ein Fakt“, bezieht Markus Daun Stellung und legt nach: „Vielleicht war dieser Punktverlust in Koblenz in der Endabrechnung ein Punktgewinn. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und konzentriert weiter arbeiten.“ Auch Björn Schlicke gibt sich kämpferisch und sieht sich und sein Team nach dem neunten Remis in dieser Spielzeit in der Pflicht und weiß: „Zu Hause dürfen wir uns nun kein Unentschieden mehr erlauben.“ Also, anpacken...

Autor: ag

Kommentieren