Aufsteiger beim Absteiger – klare Sache, wären da nicht die jüngsten Ergebnisse, die in Sprockhövel für Ernüchterung und in Wickede für Erleichterung sorgten.

Spr'hövel - Wickede 2:0

Schott-Elf bleibt Abstiegskandidat

27. Februar 2011, 20:24 Uhr

Aufsteiger beim Absteiger – klare Sache, wären da nicht die jüngsten Ergebnisse, die in Sprockhövel für Ernüchterung und in Wickede für Erleichterung sorgten.

Nach dem 2:0 (0:0) vom Sonntag sind die Verhältnisse jedoch wieder klar: Die TSG hat das Zeug zum Spitzenteam, für Wickede geht es weiterhin gegen den Abstieg. „So ist es“, war auch die Meinung von Klaus-Dieter Friers.

Der Sportliche Leiter des Dortmunder Vorortklubs hatte eine verdiente Niederlage „am Baumhof“ gesehen. „Gegenüber den letzten Auftritten muss man sagen, dass wir an diese Leistungen nicht anknüpfen konnten. Um Punkte aus Sprockhövel mitzunehmen, haben wir zu wenig getan. Wir haben erst in den letzten zehn Minuten Druck gemacht, das war zu spät.“
[infobox-right]Sprockhövel: Knieps - Schulz, A. Meister, Balaika, Greitemann - R. Meister, Petersson, Preissing (89. Demirel), Winczura - Claus, Ginczek.
Wickede: Lowens - Toetz, Richter, Bengsch, Städter - Didion (75. Harland), Ricke - Fröse, Höse (80. Umerah), Schymanietz, Hunecke.
Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck).
Tore: 1:0 Preissing (64.), 2:0 Claus (90.).
Zuschauer: 150.[/infobox]
Zumal Wickede da schon mit 0:1 zurück lag. Nach einer schönen Einzelaktion von Maximilian Claus behielt Sven Preissing den Überblick und schob eiskalt ein (64.). Den Sack machte schließlich jener Claus selbst zu: Einen Konter vollendete der Angreifer kurz vor dem Abpfiff. Das Sonderlob des Trainer s Lothar Huber heimste wieder der Passgeber ein: „Das hat der Dawid Ginczek super gemacht. Er hätte selbst den Abschluss suchen können, hat aber noch mal quergelegt. Aber auch mit seiner Defensive war Huber nach dem Spiel zufrieden. „Wir haben wenig zugelassen. Wickede war eigentlich nur bei Standards gefährlich. Und weil wir mehr für das Spiel getan haben, war der Sieg auch verdient.“

Die TSG muss am Karnevalssonntag zum Hombrucher SV. Huber: „Das wird keine leichte Aufgabe. Aber wir müssen uns das Selbstvertrauen langsam zurückerarbeiten.“ Ein Arbeitssieg wie der gegen Wickede passt da genau ins Konzept. Die Westfalia selbst muss den schweren Gang nach Erndtebrück antreten. Brächte der Aufsteiger vom Pulverwald etwas mit, wäre das eine dicke Überraschung...

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