Der KFC Uerdingen hat die 0:1-Niederlage gegen Wülfrath gut verdaut. Beim 1.FC Bocholt setzte sich die Mannschaft von Trainer Peter Wongrowitz mit 1:0 durch.

Bocholt - KFC 0:1

"Eng war das Spiel nur vom Ergebnis her"

Christian Krumm
20. Februar 2011, 18:55 Uhr

Der KFC Uerdingen hat die 0:1-Niederlage gegen Wülfrath gut verdaut. Beim 1.FC Bocholt setzte sich die Mannschaft von Trainer Peter Wongrowitz mit 1:0 durch.

Der Treffer des Tages fiel schon früh: Eine Ecke konnte Linksverteidiger Bastian Pinske zur Führung der Gäste einnicken (9.). „Eng war das Spiel allerdings nur vom Ergebnis her“, betonte Wongrowitz. „Wir haben von der ersten Minute an auf ein Tor gespielt und unheimlich viel Druck aufgebaut. Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden.“

Vor allem Kapitän Erhan Albayrak tauchte ein ums andere Mal vor dem gegnerischen Kasten auf, konnte den Ball aber nicht in diesem unterbringen. „Erhan hätte alleine in der ersten Hälfte einen Hattrick erzielen können. Insgesamt wären fünf, sechs Tore von ihm durchaus möglich gewesen“, betont Wongrowitz, der Albayraks Sturmpartner Jochen Höfler mit einem Extra-Lob schmückte: „Was er abgeliefert hat, war überragend. Auch Saban Ferati hat eine klasse Leistung gezeigt.“

Nach der Pleite gegen Wülfrath zeigten die Krefelder damit die aus Sicht des Coaches richtige Reaktion: „Wir haben doch auch gegen Wülfrath schon nur auf ein Tor gespielt. Ich sage meinen Spielern immer wieder: Wenn du nicht konsequent bist und drei, vier Chancen nutzt, können solche Spiele immer wieder eng werden.“

Am kommenden Freitag ist die Zweitvertretung von RW Oberhausen zu Gast im Grotenburg-Stadion. Genau die Mannschaft, die am Sonntag nur 1:1 gegen Viktoria Goch spielte, sodass der KFC zwei weitere Zähler gutmachen konnte. „Dass RWO nicht alle Spiele gewinnen würde, war mir schon vorher klar. Aber das ist eine richtig gute Mannschaft. Daher verstehe ich auch nicht, dass die sich so über die Ansetzung am Freitagabend aufregen. Auch ohne Profi-Unterstützung ist dieses Team klasse besetzt“, sagt Wongrowitz, dem natürlich nicht verborgen geblieben ist, dass das Zweitliga-Team der Rot-Weißen zum gleichen Zeitpunkt zuhause gegen den MSV Duisburg spielt. „Ich hoffe, wir erleben am Freitag genau das Spitzenspiel, das alle erwarten.“

Der KFC hat dann die Möglichkeit nach Punkten mit den „kleinen Kleeblättern“ gleich zu ziehen. „Die Nachholspiele gehen mir ein bisschen auf den Keks. Wir laufen die ganze Zeit der Musik hinterher, aber der Staffelleiter hat ja alles gut gelöst“, spricht Wongrowitz an, dass man bislang zwei Partien weniger bestritten hat als RWO.

Autor: Christian Krumm

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