Wenn man so will, hatte der Wacker-Film von RWE zum Schluss drei Hauptdarsteller:

RWE: Wehlage: "Schritt nach vorne" - Calik: "Realistisch und glücklich"

og
10. Dezember 2006, 19:51 Uhr

Wenn man so will, hatte der Wacker-Film von RWE zum Schluss drei Hauptdarsteller:

Wenn man so will, hatte der Wacker-Film von RWE zum Schluss drei Hauptdarsteller: Torschütze Serkan Calik, Vorbereiter Holger Wehlage, Macchambes Younga-Mouhani, dessen Einwechselung Signalcharakter hatte. Wehlage legte sich fest: "Wenn man kurz vor Schluss den Ausgleich macht, ist das immer glücklich, aber vom Spielverlauf her hatten wir es verdient, einen Punkt mitzunehmen."

Widerspruch hörte der Ex-Bremer nicht. Mouhani relativierte lediglich etwas: "Wir haben auswärts lange nicht gewonnen und kein Tor erzielt, diesmal ist uns das gelungen." Allerdings wiegelte der Ex-Burghausener, der von den Wacker-Fans gefeiert wurde ("ein geiles Gefühl"), jegliche Entspannung ab. "Momentan können wir nicht zufrieden sein, uns fehlen Punkte. Der Kampf geht nächste Woche gegen Duisburg weiter." Mit Mouhani in der Anfangself.

Und wieder ohne zurückzustecken, wie in Burghausen - Calik: "Wir wussten, dass es bis zur 92. Minute geht." Eigentlich wollte die Truppe beim Keller-Kollegen mehr einfahren, Calik bestätigte: "Klar kommt man mit einem Zähler nicht richtig hoch, aber wir müssen einfach realistisch und glücklich über diesen einen sein." Der abzurunden ist gegen den MSV. Calik: "Ab Montag werden wir uns voll auf Duisburg konzentrieren."
Wehlage ließ nicht zu, dass der erkämpfte Teilerfolg an der Salzach zerredet wurde, er sah "wieder einen Schritt nach vorne." Der 30-Jährige definierte: "Hätten wir verloren, wären es sechs Punkte auf Burghausen gewesen. Aber wir dürfen uns überhaupt nicht ausruhen, wir sind immer noch weit hinten dran." Köstner gab das simple Schlagwort "Schmerzgrenze" vor. Wehlage: "Das setzen wir im Moment um."

Duisburg soll genau das auch zu spüren bekommen, es ist Wehlages Ex-Club, zusätzliches Motivations-Futter für den Offensivmann: "Wir spielen zu Hause, trotzdem ist der MSV natürlich Favorit. Jeder konnte beim 3:1 in Köln sehen, wie dieses Team spielen kann, aber wir wollen als Gastgeber die Punkte

Autor: og

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