Eine Rückkehr! Essens Macchambes Younga-Mouhani kannte im Burghausener Wacker-Arena jede Grasnarbe, schließlich lief der vierfache Familienvater viereinhalb Jahre in der Nähe der österreichischen Grenze auf.

RWE: Calik sieht "hundertprozentigen Aufwärtstrend"

og
09. Dezember 2006, 15:57 Uhr

Eine Rückkehr! Essens Macchambes Younga-Mouhani kannte im Burghausener Wacker-Arena jede Grasnarbe, schließlich lief der vierfache Familienvater viereinhalb Jahre in der Nähe der österreichischen Grenze auf.

Eine Rückkehr! Essens Macchambes Younga-Mouhani kannte im Burghausener Wacker-Arena jede Grasnarbe, schließlich lief der vierfache Familienvater viereinhalb Jahre in der Nähe der österreichischen Grenze auf. Den Dreier hätte der gebürtige Kongolese sichtlich gerne mitgenommen. "Naja, gesiegt haben wir nicht, schlecht ist es auf keinen Fall, wenn man auswärts einen Punkt holt."

Ein Geheimnis ist aber auch nicht, dass RWE-Coach Lorenz-Günther Köstner vorab das Ziel ausgab, beim zuhause seit Monaten eher durchwachsen auftretenden Konkurrenten mehr als einen Teilerfolg anzustreben. Mouhani ehrlich: "Zufrieden können wir nicht sein." Ein super-besonderes Match war es für ihn trotzdem nicht, auch wenn er einige Hände schütteln durfte. "Ich gehe in jedes Spiel motiviert. Ich hab nicht daran gedacht, dass Burghausen mein alter Verein ist." Mit dem er auch richtig guten Erfolg hatte. "Der Club, den ich von der Regionalliga mit in die 2. Liga geführt habe."

Was er an der Hafenstraße auch schaffte, der Klassenerhalt soll - muss - folgen. Mouhani: "Natürlich habe ich mich gefreut, wieder zurück in diesem Stadion zu sein." Und von den Wacker-Fans gefeiert zu werden. Gerade dann will man doch komplett auftrumpfen. Es blieb nach dem zwischenzeitlichen Rückstand beim Remis. Mouhani: "Leider ist es uns nicht gelungen, zu gewinnen." Dabei gab es genügend Möglichkeiten, Wacker komplett zu frusten, Essens Torschütze Serkan Calik räumte es ein: "Wir hatten unsere Chancen." Ohne jedoch abzuschließen. Calik pragmatisch: "Das Ausgleichstor haben wir aber noch geschossen und sind froh, dass wir gepunktet haben."

Alles auch eine Konsequenz von Einstellung. Calik: "Ja klar, wir sind in das Spiel reingegangen, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, aber wir hatten oft nicht den letzten Pass in die Tiefe." Das Fazit des U20-Nationalspielers: Der Aufwärtstrend ist weiter deutlich und zwar hundertprozentig! Logisch hat man Fehler gesehen, auch vor dem Tor, aber wir werden daran noch arbeiten." Gegen den MSV Duisburg am kommenden Sonntag, 17. Dezember (14 h) im Georg Melches-Stadion müssen es wieder weniger sein

Autor: og

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