Schon unter der Woche erreichte die Redaktionen die Pressemeldung, dass neben Dimi Grammozis auch Arie van Lent , Stijn Haeldermans und Danijel Stefulj für das Match in Burghausen nicht zur Verfügung stehen würden.

RWE: Trennungsliste könnte lang und länger werden

og
08. Dezember 2006, 09:13 Uhr

Schon unter der Woche erreichte die Redaktionen die Pressemeldung, dass neben Dimi Grammozis auch Arie van Lent , Stijn Haeldermans und Danijel Stefulj für das Match in Burghausen nicht zur Verfügung stehen würden.

Schon unter der Woche erreichte die Redaktionen die Pressemeldung, dass neben Dimi Grammozis (Wadenbeinbruch) auch Arie van Lent (Kniereizung), Stijn Haeldermans (Blasenentzündung), Danijel Stefulj (eitrige Mandelentzündung) für das Match in Burghausen nicht zur Verfügung stehen würden. Nach den letzten Darbietungen sowieso keine Anwärter auf die Startelf, bezogen auf Stefulj sogar ein heißer Kandidat für den Winterabgang. "Wir fliegen heute mit 16 Leuten nach Salzburg", erklärt Coach Lorenz-Günther Köstner, "ein Hilko Ristau ist nicht soweit." Interessant:
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Ein Rückgriff auf den Abwehrakteur wurde kürzlich noch rigoros ausgeschlossen, Köstners Wortwahl klingt so unerbittlich nicht. Kein Thema ist Keeper Dirk Langerbein, was offenbar auch weiter für André Maczkowiak gilt. "Das Torhüter-Duo bleibt identisch", erklärt Köstner. Karim Zaza und Daniel Masuch. Der Gedanke drängt sich weiter auf, die Wintertrennungsliste kann lang und länger werden. Florian Thorwart meldete sich auch mit Magen-Problemen zum Arzt ab, van Lents Knieproblem wurden gleichfalls durch "thorwartsche" Schwierigkeiten ergänzt. Tja, wo führt das hin? Wohl kaum in Richtung Vertragserfüllung bis 2008, so wie es aussieht, kann eine Kontraktauflösung im Winter eine realistische Option sein. Der 36-jährige hat seinen zweiten Bandscheibenvorfall aus der Aufstiegssaison scheinbar nie richtig überstanden. Köstner: "Er ist nicht in der notwendigen körperlichen Verfassung." Nett ausgedrückt! Köstner ist diplomatisch:

"Wir müssen ihn erst einmal aus den aktuellen Planungen raus nehmen, es muss klar sein, dass er die anstehende kurze, kompakte Vorbereitung durchsteht." Viel spricht zurzeit nicht dafür. "Wenn das nicht möglich ist", legt sich Köstner fest, "müssen wir sprechen." Bei einer Krankschreibung übernimmt die Berufsgenossenschaft nach sechs Wochen die Gehaltszahlung, für den Fall van Lent würde das eine nicht unsympathische Etat-Erleicherung bedeuten. Köstner ausdrücklich: "In den Kader kommt man mit absoluter Bereitschaft und absoluter Fitness." Nicht nur der Club würde dem sympathischen Holländer ein würdiges Karriere-Kapitel gönnen.

Eingeflogen werden Serkan Calik und Baris Özbeck, die am gestrigen Mittwoch noch mit der U20 des DFB im italienischen Pistoa antraten. "Sind beide gesund, laufen sie auch beide auf", legt sich Köstner fest, "ich werde mit beiden am Freitag intensiv sprechen, natürlich muss ich mir ein Türchen offen lassen." Logisch, Youngster haben Probleme damit, die Bremse zu drücken, so dass geplante 180 Minuten innerhalb von 72 Stunden schon einmal grenzwertig anmuten. Köstner bestätigt: "Wenn ich merke, hoppla, da ist doch was, muss ich zum Wohle der Mannschaft reagieren." Holger Wehlage soll seine Leistenprobleme zu den Akten legen, ein Risiko wird nicht eingegangen. Köstner: "Wir haben schließlich noch ein wichtiges Spiel gegen Duisburg."

Autor: og

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