1:1 gegen den MSV: Pleiten-Serie bei Reimann-Einstand beendet

17. November 2006, 19:56 Uhr

Willi Reimann hat bei seinem Einstand als Trainer von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig wenigstens die Pleiten-Serie des Schlusslichts beenden können.

Willi Reimann hat bei seinem Einstand als Trainer von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig wenigstens die Pleiten-Serie des Schlusslichts beenden können. Im ersten Spiel unter der Regie des früheren Bundesliga-Profis kamen die Niedersachsen gegen Aufstiegskandidat MSV Duisburg durch das 1:1 (0: 1) zum ersten Remis nach zuvor fünf Niederlagen in Serie, konnten im Kampf um den Klassenerhalt allerdings keinen Boden gut machen. Duisburg, das vor dem Ausgleich durch Torsten Lieberknecht (80., Foulelfmeter) durch Mohammadou Idrissou (34.) in Führung gegangen war, rutschte trotz seines siebten Spiels hintereinander ohne Niederlage aus den Aufstiegsrängen und verlor in der Schlussphase zu allem Überfluss Carsten Wolters durch eine Gelb-Rote Karte wegen Meckerns (84.).

Bei Reimanns Debüt als Nachfolger des nach nur einem Monat entlassenen Djuradj Vasic bremsten die Hausherren durch engagiertes Spiel ihren Sturz Richtung Regionalliga. Denn die Braunschweiger, bei denen Reimann zwei Tage nach seinem Amtsantritt mehrere Veränderungen in der Aufstellung vorgenommen hatte, hatten vor 16. 200 Zuschauern lange Zeit mehr vom Spiel und auch die klareren Chancen. Duisburg dagegen agierte erst nach Idrissous viertem Saisontreffer auch in der Offensive stärker, kam jedoch kaum zu nennenswerten Gelegenheiten

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