Die MSV-Fußballer bei den Zebras im Zoo: Der MSV Duisburg übernahm am Mittwoch die Patentschaft für ein schwarz-weißes Huftier.

MSV: Ivica Grlic will kräftig Punkte klotzen

tt
17. November 2006, 10:38 Uhr

Die MSV-Fußballer bei den Zebras im Zoo: Der MSV Duisburg übernahm am Mittwoch die Patentschaft für ein schwarz-weißes Huftier.

Die MSV-Fußballer bei den Zebras im Zoo: Der MSV Duisburg übernahm am Mittwoch die Patentschaft für ein schwarz-weißes Huftier. Carsten Wolters - Spitzname "Erle" - hat jetzt sein Pendant im Gehege. Das Tier heißt ebenfalls "Erle" und bekam zur Annäherung eine knackige Karotte gereicht.

Nach der pfiffigen PR-Aktion soll es auch morgen Abend (18 Uhr) an der Hamburger Straße in Braunschweig knackig zur Sache gehen. "Wir müssen ein frühes Tor machen, anders als in Offenbach in Führung gehen", sagt Carsten Wolters, "die Aufgabe bei den Niedersachsen ist unangenehm, die Eintracht steht mit dem Rücken zur Wand." Wolters stellt klar: "Unser Ziel ist es, oben dran zu bleiben und den Dreier zu holen." Mit einer engagierten Leistung will der Routinier dazu beitragen, beim letzten Match wurde er vom treuen Anhang als "Fußball-Gott" dreifach abgefeiert. "Das", lacht er, "hat gut getan. Die Fans erkennen die Leistung, die ich hier gebracht habe, an und vergessen einen nicht." So ganz zufrieden war Wolters mit sich noch nicht: "Für mich war wichtig, hinten sicher zuzustellen und Bugi den Rücken freizuhalten. Die Pass-Sicherheit muss noch besser werden, es gibt schon noch Luft nach oben."

Das gilt auch für den Sieges-Durst der Profi-Zebras. "Die Partien in Braunschweig und gegen Jena bedeuten eine große Möglichkeit für uns, da müssen sich alle den Arsch aufreißen, um sechs Punkte zu holen", gibt Ivica Grlic die Marschrichtung vor, "es wird Zeit, dass wir die Dinger einfahren, mit denen wir rechnen."
Alex Bugera stellt fest: "Karlsruhe und Rostock sind vorne weggezogen, momentan geht es um Platz drei. Das Ganze ist hart umkämpft, doch ich gehe davon aus, dass die Führungs-Teams auch noch Schwäche-Phasen durchlaufen." Morgen rechnet "Bugi" damit, "dass wir uns wieder auf großen Kampf einstellen müssen." Der Ex-Hachinger: "Wir dürfen nicht mit der Einstellung reingehen: Das wird schon. Du musst taktisch auftreten, die Erfahrung spielen lassen, mögliche Unruhe, die von draußen entsteht, ausnutzen." "Co" Heiko Scholz hat letzte Infos live gesammelt, war beim 0:4 in Rostock vor Ort: "Ich habe in Braunschweig schon Spiele gesehen, wo richtig der Baum gebrannt hat. Wir werden sie nicht unterschätzen."

Autor: tt

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