Der MSV II hat sich kein Beispiel an seinem Zweitliga-Team genommen, das zur Zeit einen echten Lauf hat, und musste sich gegen Erkenschwick mit einem 0:0 begnügen.

MSV II - E'schwick 0:0

180 torlose Minuten

Krystian Wozniak
06. Februar 2011, 19:54 Uhr

Der MSV II hat sich kein Beispiel an seinem Zweitliga-Team genommen, das zur Zeit einen echten Lauf hat, und musste sich gegen Erkenschwick mit einem 0:0 begnügen.

„Ich muss das Ergebnis zähneknirschend hinnehmen. Wir haben nicht viel zugelassen. Doch in der Offensive auch nicht viel zu Stand gebracht. Es war schwer gegen die dicht gestaffelten Erkenschwicker einen Treffer zu erzielen“, bilanzierte MSV II-Trainer Markus Reiter. Profi-Leihgabe Kevin Grund (35.) und Burak Can Kunt (70.) hatten mit ihren Schussversuchen noch die besten Einschussmöglichkeiten für die Duisburger. Reiter: „Das war zu wenig. Wenn ich überlege, dass wir gegen Erkenschwick zwei Mal nur 0:0 gespielt haben, dann muss man enttäuscht sein.“ Am kommenden Sonntag haben die Meidericher das dritte Heimspiel in Serie und da sollen dann wieder drei Punkte her. Reiter: „Siegen hat einen starken Kader. Nichtsdestotrotz wollen wir ein positives Ergebnis erzielen. Dafür müssen wir einiges anders machen, als noch gegen Erkenschwick.“
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MSV Duisburg II: R. Müller - Grund (80. Aksoy), Zugcic, Martinovic (85. Hirsch), Reinert - Somuah, Öztürk, Bomheuer (75. Celebi), Laletin - Weller, Kunt.
Spvgg. Erkenschwick: Müller – Kokot, J.-H. Schmidt, Falkowski, Schurig – Makarchuk, Matlik – Batman, (60. Simon), Oerterer, Warncke – Bockhoff (67. Opitz)
SR: Benjamin Bläser (Niederzier-Oberzier)
Zuschauer: 130.
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Erkenschwicks Trainer Stefan Blank zeigte sich dagegen zufrieden. „Wir haben immer wieder versucht Nadelstiche zu setzen und hinten standen wir auch sicher. Wenn es mal brannte, dann war unser Keeper Marcel Müller stets zur Stelle. Wir nehmen das Resultat gerne mit nach Erkenschwick.“ Blank gefiel vor allem die Einstellung seiner Jungs zu gefallen und diese soll auch in den nächsten Spielen stimmen. „Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Wir haben uns diese Nullnummer gemeinsam erkämpft. An diese Einstellung müssen wir auch in den nächsten Wochen anknüpfen. Nur so kommen wir da unten heraus.“

Autor: Krystian Wozniak

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