MSV: "Löwen"-Sieg war Initial-Zündung für FCA

12. November 2006, 11:22 Uhr

Und wieder so eine Paarung: Favorit gegen Außenseiter. Duisburg gegen Augsburg. 90 Minuten mit Rutschgefahr.

Und wieder so eine Paarung: Favorit gegen Außenseiter. Duisburg gegen Augsburg. 90 Minuten mit Rutschgefahr. Manfred Stefes, Co-Trainer der Meidericher, sieht die Zebra-Herde allerdings entsprechend vorbereitet.
"Wir haben Augsburg natürlich mehrmals beobachtet, ich selbst habe sie bei der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln gesehen. Der FCA spielt das alte 3-5-2-System, wobei einige Akteure auch Mal raus aus der Ordnung gehen. Grundsätzlich gilt das Gleiche, was wir auch sonst sagen: Du darfst in dieser Liga keinen Gegner unterschätzen."

Der ehemalige Gladbacher streicht heraus: "Durch die Geschichte ist es ein Spiel, bei dem alle Bescheid wissen. Die Situation ist durch Augsburgs Sprung auf einen einstelligen Platz anders, als wenn zum Beispiel der Zweite gegen den 15. der Tabelle antritt."
So ganz überraschend zeigt sich Stefes über die gute Position der Hörgl-Truppe nicht: "Ich denke, dass der klare Sieg über 1860 München beim FCA eine Initial-Zündung ausgelöst hat. Gerade zu Saison-Beginn trumpfen Aufsteiger immer mit großer Euphorie auf, der Derby-Erfolg hat zusätzlich Schub verliehen."

Die Frage, warum Duisburg bei den vergangenen Auftritten oft die Anfangs-Abschnitte verbaselte, kann auch Stefes nur schwer beantworten: "Du sagst in der Kabine: Leute, seid wach! Was passiert? Das frühe 0:1. Ein Gegentor, wie es gegen Lautern gefallen ist, kannst du als Trainer nicht verhindern. So etwas kann nach vier Minuten oder nach 63 Minuten eintreten. Wichtig ist, dass du dich als Mannschaft dagegen stemmst." Die andere, noch angenehmere Variante: Vorlegen und zu-Null spielen.

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