Zwei Serien prallen heute ab 14 Uhr mit Essen und dem KSC aufeinander.

RWE: Startelf verändert, Doppelspitze auch gegen den KSC

cb
29. Oktober 2006, 12:25 Uhr

Zwei Serien prallen heute ab 14 Uhr mit Essen und dem KSC aufeinander.

Zwei Serien prallen heute ab 14 Uhr mit Essen und dem KSC aufeinander. Während die Rot-Weissen in der Liga noch ohne Pleite im Georg Melches-Stadion sind, verloren die Karlsruher überhaupt noch keine Partie der laufenden Spielzeit.
Nach dem 2:2 gegen Paderborn und dem 1:2 im Pokal gegen Frankfurt sind die Essener daher bis in die Haarspitzen motiviert, um dem Gast die erste Niederlage beizubringen und damit die Heimspiel-Woche mit einem Dreier zu beenden. Vor den 90 Minuten gegen die Badener unterhielt sich RS mit RWE-Coach Uwe Neuhaus.

Uwe Neuhaus, wie ist die Lage vor dem heutigen Match?

Nicht ganz entspannt, dafür waren die Ergebnisse der letzten Wochen zu schlecht. Aber sehr konzentriert und nach der zweiten Hälfte gegen Frankfurt sind wir schon guter Dinge.

Kommen wir zum Personal. Was macht Thomas Kläsener?

Er hat normal trainiert und wird auflaufen.

Was ist mit Paulo Sergio und Danko Boskovic?

Paulo macht noch sein Reha-Training und auch Danko ist für das heutige Spiel noch kein Kaderthema.

Holger Wehlage war zuletzt auch angeschlagen. Wie sieht es bei ihm aus?

Mal schauen, wie er die Belastung der ersten 60 bis 70 Minuten verträgt. Wir hoffen es reicht, damit wir nicht zu Wechseln gezwungen werden, die wir nicht einplanen.

Sind sonst alle Mann fit?

Ein kleines Problem haben wir noch mit Stijn Haeldermans. Er hatte am Samstag leichte Probleme an der Achillessehne, wir hoffen, das hinzubekommen.

Gegen Frankfurt agierten Sie eine Position defensiver. Wie sieht es gegen den KSC aus?

Wir werden wieder mit der offensiveren Variante agieren, so wie in den Zweitliga-Heimspielen zuvor auch.
Gegen die Eintracht gab es fünf Wechsel in der ersten Elf. Wie sehen Ihre Pläne für heute aus?
Thomas Kläsener wird dabei sein, Younga-Mouhani hat sich seinen Einsatz nach der Pokal-Leistung redlich verdient, auch Wehlage rutscht in die Mannschaft. Also Veränderungen sind da, hoffentlich positive.

Was ist mit der Doppelspitze Alexander Löbe und Arie van Lent?

Es sieht gut aus, damit kann man wieder rechnen. Frankfurt hat nach der Pause gezeigt, diesen Gedanken kann man ruhig weiter verfolgen.

Der KSC kommt ohne Mario Eggimann und Edmond Kapllani, Sebastian Freis steht auf der Kippe. Inwiefern tangiert das Ihre Planungen?

Man hofft, die Harmonie in der Elf geht durch so etwas ein bisschen verloren. Wenn Kapplani und Freis nicht dabei sind, fehlt der etatmäßige Angriff, beide haben zusammen schon acht Tore erzielt, das hat Aussagekraft.

Mit dem KSC gab es drei Heimpartien in einer Woche. Wie wichtig ist es, zumindest eines erfolgreich einzufahren?

Mit Blick auf die Tabelle sehr bedeutend. Zum einen, weil der Abstand nach unten geschmolzen ist und wir etwas abgerutscht sind. Zum anderen, weil man sieht, was man mit einem Dreier für einen Sprung erreichen kann. Das sollte Ansporn genug sein.

Wo kann man Karlsruhe packen?

Wir müssen versuchen, den Gegner zu beschäftigen. Unsere Stärken im Zweikampf, die Aggressivität und die Laufbereitschaft müssen an den Tag gelegt werden. Zudem haben sie sicherlich Probleme in der oberen Etage.

Autor: cb

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