Zwei Teams, die in der bisherigen Saison mit ganz ähnlichen Tugenden die Liga aufgemischt hatten, standen sich am Sonntagnachmittag „in der Schledde“ gegenüber.

Oestrich - Hordel 0:2

"Kommt vielleicht genau richtig"

30. Januar 2011, 20:16 Uhr

Zwei Teams, die in der bisherigen Saison mit ganz ähnlichen Tugenden die Liga aufgemischt hatten, standen sich am Sonntagnachmittag „in der Schledde“ gegenüber.

Doch die Gäste besannen sich besser, was sie auch in den ersten 15 Spielen stark gemacht hatte – und münzten das im zweiten Durchgang auch in Tore um. Nach Alex Wageners Führungstreffer (60.) machte Philipp Dragicevic mit seinem direkt verwandelten Freistoß aus rund 20 Metern (72.) alles klar.
[infobox-right]Oestrich: Lindenblatt –Ochs, Jeger, Brümmer, Bock – Radtke (60. Chaoui), Kaya, Burgio, Borchert (64. Tupalla) –Kunkel, Hoffmann.
Hordel: Pfetzing – Thormann, M. Wagener, Mondroch, P. Rudolph –Bastürk, Krüger, Woischnik, K. Rudolph –A. Wegener, Dragicevic.
Schiedsrichter: Daniel Rott (Dortmund).
Tore: 1:0 A. Wagener (60)., 2:0 Dragicevic (72.).
Zuschauer: 150.[/infobox]
„In der ersten halben Stunde haben wir noch richtig gut gespielt, dann haben wir aber irgendwann angefangen zu zaubern und wurden dafür bestraft“, lautete der trockene Kommentar von Oestrichs Coach Tim Langenbach. Der Blondschopf ärgerte sich besonders über die zu lässige Einstellung seiner Hintermannschaft. Aber dem Dämpfer – das 0:2 (0:0) war die erste Heimpleite der Iserlohner überhaupt – konnte Langenbach auch etwas Gutes abgewinnen. „Vielleicht kommt diese Erfahrung für uns jetzt genau richtig. Die Mannschaft sollte nicht vergessen, was uns in den ersten Spielen ausgezeichnet hat, nämlich Aggressivität und Laufbereitschaft. Jetzt geht es gegen Erndtebrück, mal sehen, ob die Jungs dann daraus gelernt haben.“

Gegenüber Frank Wagener konnte natürlich das Oestricher Innenleben nicht beurteilen, war in der Analyse aber beim SFO-Coach. „In der ersten Halbzeit war Oestrich spielfreudiger – obwohl wir da schon zwei Lattenschüsse hatten. Im zweiten Durchgang haben wir dann das Tempo erhöht und am Schluss verdient gewonnen.“ Auch wenn vom Hordeler Saisonziel („So schnell wie möglich 40 Punkte holen“) keiner abrückt, als Favoritenschreck fühlt sich der „Kindergarten“ offenbar wohl. „Jetzt haben wir schon zum dritten Mal gegen den Tabellenführer richtig gut ausgesehen“, freute sich Wagener.

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