Roman Abramowitsch, Eigentümer von Chelsea London, lässt nichts unversucht, um mit seinem neuen Klub die internationale Spitze zu erobern. Jetzt hat der Öl-Miliardär dem Argentinier Crespo ein Angebot unterbreitet.

Abramowitsch lockt Crespo nach London

dit
15. August 2003, 13:28 Uhr

Roman Abramowitsch, Eigentümer von Chelsea London, lässt nichts unversucht, um mit seinem neuen Klub die internationale Spitze zu erobern. Jetzt hat der Öl-Miliardär dem Argentinier Crespo ein Angebot unterbreitet.

Der Kaufrausch des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch kommt offenbar nicht zum Stillstand gekommen. Nachdem der Eigentümer des englischen Premier-League-Klubs FC Chelsea London bereits 110 Millionen Euro für die Verpflichtung neuer Spieler ausgegeben hat, will der 36-Jährige nun auch den argentinischen Nationalstürmer Hernan Crespo von Inter Mailand in die englische Hauptstadt locken.

Bei Real entschuldigt

Während ein Wechsel des 36-maligen Nationalspielers Crespo nach London lediglich eine Frage des Geldes zu sein scheint, hat Chelsea von der geplanten Verpflichtung des französischen Nationalspielers Claude Makelele vom spanischen Meister Real Madrid Abstand genommen. Die Engländer entschuldigten sich sogar bei Real für ihr Angebot an den 30-Jährigen, der noch drei Jahre bei Madrid unter Vertrag steht. Nachdem die Engländer ihr Interesse an Makelele bekundet hatten, verweigerte der Franzose seit Mittwoch die Teilnahme am Training, um seinen Wechsel nach England zu erzwingen.

Disziplinarmaßnahmen gegen Makelele

"Wenn er so weitermacht, riskiert er seine Karriere. Wir wussten von dem Angebot Chelseas und hatten ein Treffen mit den Klubverantwortlichen geplant. Aber das Verhalten des Spielers hat alles geändert und wir werden nun Disziplinarmaßnahmen gegen ihn einleiten", sagte Reals Sportdirektor Jorge Valdano und schloss einen vorzeitigen Wechsel Makeleles aus. Madrid hat bereits den Weltverband FIFA über die Probleme mit Makelele informiert und will eine Sperre des Mittelfeldspielers für das Testspiel der Franzosen am kommenden Mittwoch gegen die Schweiz erreichen.

Autor: dit

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