Der selbst ernannte Aufstiegsaspirant SC Freiburg steckt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter im Tief.

3:3! Freiburg weiter in der Krise

22. September 2006, 19:59 Uhr

Der selbst ernannte Aufstiegsaspirant SC Freiburg steckt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter im Tief.

Der selbst ernannte Aufstiegsaspirant SC Freiburg steckt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter im Tief. Beim äußerst glücklichen 3:3 (1:2) gegen die SpVgg. Greuther Fürth blieb der Bundesliga-Absteiger auch im fünften Saisonspiel sieglos und rettete nur durch einen `Last Minute´-Treffer von Youssef Mohamad (90.+4) nach Ablauf Nachspielzeit wenigstens einen Punkt, während Fürth den Anschluss ans obere Tabellenmittelfeld verpasste. Vor 11.500 Zuschauern hatte zuvor Danny Fuchs den Führungstreffer der Freiburger durch Jonathan Pitroipa (40.) postwendend mit einem Doppelschlag (41. und 44) gekontert. Mohamad (55.) schaffte zwar den Ausgleich für die Gastgeber, ehe Thomas Kleine (77.) die fränkischen Gäste scheinbar wiederum auf den Weg zum zweiten Auswärtswerfolg brachte.
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Ursache für Mohamads zweiten Treffer war eine Gelb-Rote Karte für Fürths Juri Judt (90.+3) wegen wiederholten Foulsspiels. In der schwachen Begegnung hatte der SCF Feldvorteile, ohne jedoch großen Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Pitroipas Tor wirkte wie ein Weckruf für die zuvor schwachen Gäste, die plötzlich engagiert ihre Chance suchten und noch vor der Pause belohnt wurden. Nach dem Seitenwechsel verdienten sich die Gastgeber zunächst den Ausgleich durch großen Willen und Zweikampfstärke. Kleines entscheidendes Tor für Fürth fiel denn auch wie aus heiterem Himmel, ehe die Platzherren doch noch zum Remis kamen.

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