Während vor allen Dingen Südamerikaner nach Länderspielen oft Probleme haben, die schnellste Flugverbindung zurück zu finden, glänzt Tese als Vorzeige-Profi.

VfL Bochum

Tese macht nach Rückkehr Überstunden

21. Januar 2011, 16:29 Uhr

Während vor allen Dingen Südamerikaner nach Länderspielen oft Probleme haben, die schnellste Flugverbindung zurück zu finden, glänzt Tese als Vorzeige-Profi.

Gerade einmal 36 Stunden nach dem Abpfiff in Katar weilte er schon wieder in Bochum und trainierte am Freitagvormittag mit der Mannschaft. Doch damit nicht genug: Während seine Teamkollegen nach eineinhalb Stunden in der Mannschaftskabine verschwanden, blieb der Nordkoreaner auf dem Übungsplatz, legte ein Viereck aus Hütchen auf den Rasen und absolvierte anschließend fast unbeobachtet ein zusätzliches Sprinttraining. Friedhelm Funkel: „Das hat er von alleine gemacht.“

Doch einen Garantieschein für die Startformation gegen Aue bekommt er dadurch nicht. Funkel: „Alle haben eine gute Vorbereitung hinter sich und in München gut gespielt. Da muss sich auch Chong Tese erst einmal wieder einreihen.“ Wenn man den Coach kennt, bedeutet diese Aussage, dass Tese am Montag nicht in der Startformation stehen wird, sondern zunächst einmal auf der Bank Platz nimmt.

Funkel übrigens spricht über Gegner Aue in den höchsten Tönen: „Sie spielen eine überragende Saison, haben eine herausragende Defensive und sind mit Sicherheit bis zum Ende ganz oben mit dabei.“ Und bei allem offensiven Denken verspricht Funkel eins: „Wir werden Aue nicht ins offene Messer laufen.“ Dies bedeutet auch, dass der VfL am Montag im zuletzt erfolgreichen 4-3-3-System operieren wird. Wobei lediglich die Frage offen ist, wie das Angriffstrio besetzt wird. Funkel: „Wir haben noch zwei Trainingseinheiten, die warte ich erst einmal ab.“

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