Es war am Freitag auch die Rückkehr von Dimitrios Grammozis auf den Betzenberg.

RWE: Grammozis bei Betze-Rückkehr mit Freud und Leid

cb
14. August 2006, 08:34 Uhr

Es war am Freitag auch die Rückkehr von Dimitrios Grammozis auf den Betzenberg.

Es war am Freitag auch die Rückkehr von Dimitrios Grammozis auf den Betzenberg. Fünf Jahre kickte er für den FCK, bestritt dabei 92 Spiele in der Bundesliga (3 Tore) für die Roten Teufel. Und bei seiner Zweitliga-Premiere konnte man bis zu seiner Auswechslung erkennen, warum der Mann auf seine Einsätze im Oberhaus gekommen ist. Der Grieche kann sicherlich ein tragender Eckpfeiler beim Unternehmen Klassenerhalt werden.
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Am Freitag musste er allerdings zunächst die Niederlage gegen den alten Verein analysieren. „Ich denke, wir haben gesehen, wir können selbst bei einem Gegner wie Kaiserslautern mit den 40.000 Zuschauern im Rücken bestehen. Auch ein Dank an unseren tollen Fans, die uns super unterstützt haben und immer hinter uns standen. Über weite Strecken waren wir sogar die bessere Elf. Jetzt müssen wir nur etwas cleverer werden und unsere Chancen eiskalt nutzen.“

Und der Mittelfeld-Allrounder hatte auch keine Zweifel daran, dass sein Team in der Pfalz so stark auftrumpfen konnte: „Wir haben Qualität, das hat man gesehen. Daher macht es Spaß, mit den Jungs zu spielen.“ Sein ehrlicher Zusatz: „Wenn man das alles sieht, ist es aber auch sehr bitter, mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause fahren zu müssen. Das tat schon weh.“

Genau wie der Moment, als Grammozis Serkan Calik per Zauberpass aus dem Fußgelenk auf die Reise schickte, der aber das Leder knapp neben das FCK-Gehäuse setzte. „Da habe ich schon halb gejubelt“, gibt der DFB-Pokal-Sieger aus dem Jahr 2003 zu, „aber Serkan ist noch jung, beim nächsten Mal haut er das Ding rein.“ Schluss-Fazit von Grammozis: „Als Aufsteiger gleich so aufzutreten, muss einfach Selbstvertrauen geben. Und wir freuen uns jetzt auf die nächsten Partien.“

Autor: cb

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