DJK Adler Frintrop ist zur Zeit bei den 17. Essener Hallenmeisterschaften auf dem Vormarsch. Die junge Frintroper Truppe macht den Zuschauern richtig Spaß.

Adler Frintrop

Rasselbande macht Coach glücklich

Krystian Wozniak
18. Januar 2011, 13:47 Uhr

DJK Adler Frintrop ist zur Zeit bei den 17. Essener Hallenmeisterschaften auf dem Vormarsch. Die junge Frintroper Truppe macht den Zuschauern richtig Spaß.

"Die Jungs spielen tollen Fußball. Ich habe willige, talentierte Spieler, dass haben die Zuschauer in Bergeborbeck gesehen. Nun fahren wir zum Hallo und wollen mit Hilfe unserer überragenden Fans weiterhin für Furore sorgen", sagt Adler-Coach Frank Sous.

Diese Begeisterung aus der Halle will der 50-jährige Trainer mit in die Rückrunde nehmen. "Uns hat in der Hinrunde die nötige Konstanz gefehlt. Ich hoffe, dass die Jungs diese Schwäche in den Griff bekommen, dann können wir sicherlich noch ein paar Plätze nach vorne klettern." Trotzdem zeigt sich der ehemalige A-Jugend-Trainer des ETB SW Essen mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden. "Man muss auch immer unsere Mittel in Betracht ziehen. Wir sind nicht so gut aufgestellt wie beispielsweise unsere Lokalrivalen Union Frintrop oder SC Frintrop. Wir bauen auf eine gute Jugendarbeit."

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Die Talentförderung fruchtet am Wassertrum. So dass sogar Talente andere Klubs gerne in Frintrop anheuern, da sie genau wissen, dass Frank Sous ein perfekter Ausbilder ist. "Ich arbeite sehr gerne mit den jungen Talenten zusammen. Zuletzt ist Arne Giepen zu uns gewechselt. Er wollte unbedingt die RWE-A-Jugend verlassen. Wir haben ihm dabei geholfen und nun fühlt er sich hier am Wasserturm pudelwohl."

Solche Geschichten machen Sous besonders stolz, auch wenn er keinen Hehl daraus macht, dass er irgendwann auch gerne eine gestanden Mannschaft trainieren würde. "Ich glaube, dass jeder Trainer gerne um die Spitzenplätze spielen will und das geht nun mal meistens nur mit teuren, erfahrenen Spielern. Doch vielleicht können wir mit unserem jugendlichen Elan auch in der Rückrunde, die vermeintlichen Favoriten noch gehörig ärgern."

Autor: Krystian Wozniak

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