TSG-Coach Lothar Huber weiß selbst nicht so genau, was er nun davon halten soll, dass die Winterpause für sein Team schon am 15. November begonnen hatte.

TSG Sprockhövel

20 Spiele in 2011 - Fluch oder Segen?

17. Januar 2011, 11:29 Uhr

TSG-Coach Lothar Huber weiß selbst nicht so genau, was er nun davon halten soll, dass die Winterpause für sein Team schon am 15. November begonnen hatte.

„Wir hatten einen guten Rhythmus und wurden jäh ausgebremst. Dabei hatten wir uns gerade auf das Spiel in Erndtebrück richtig gefreut, da haben wir immer ganz gut ausgesehen“, blickt der Sprockhöveler zurück. Doch statt Spitzenspiel stand der Wintereinbruch auf dem Programm, eine schier endlos lange Herbst- ging nahtlos in die Winterpause über.
[infobox-right]Kantersieg im Testspiel

Ein Vorbereitungsspiel am Sonntag hat die TSG klar gewonnen. Mit 8:0 (2:0) wurde der TuS Hattingen besiegt.

TSG: Knieps - Salvo (57. Hornschuh), R. Meister, Peterson, Winczura, A. Meister (57. Feldmann), Greitemann, S. Preissing, Balaika, Ginczek (56. Uelker), Claus (41. Demirel)
Tore: 1:0, 2:0, 4:0 Dawid Ginczek (11., 15., 51.), 3:0, 5:0 Serdar Demirel (47., 57.), 6:0 Ferhat Uelker (62.), 7:0, 8:0 Andrius Balaika (75., 78.).[/infobox]
Auf der anderen Seite hat sich Sprockhövel stets in der zweiten Saisonhälfte als besonders stark erwiesen. „Das stimmt“, stellt auch der Trainer fest. „Irgendwie komisch, aber seitdem ich hier bin, ist das immer so gewesen. Das spricht zumindest für unsere Kondition“, schmunzelt der ehemalige BVB-Profi. Historisch gesehen sollte es also eher ein Vor- denn ein Nachteil sein, dass der NRW-Liga-Absteiger von 34 Spielen noch 20 im Jahr 2011 absolvieren muss.

Apropos NRW-Liga: Dem Neuankömmling wurde vor der Saison von vielen Beobachtern die direkte Rückkehr in die fünfthöchste Klasse zugetraut, dafür erwies sich die Mannschaft aber bisher als zu unkonstant. So ganz weiß der Chef auch nicht, warum seine Schützlinge bisweilen neben der Spur liefen: „Es gibt in der neuen Spielklasse immer wieder Probleme und diese Schwankungen hatten wir sogar auch im Aufstiegsjahr. Das ist eine Kopfsache. Wichtig ist aber, dass wir uns trotz solcher Auftritte wie gegen Langscheid (0:4) oder in Herbede (1:4) immer wieder gefangen haben.“

Und deshalb will man „am Baumhof“ auch noch einmal angreifen, was den Kampf um die Tabellenspitze angeht. Huber zeigt sich jedenfalls angriffslustig: „Es ist da oben ja keiner weg. Wenn wir in Erndtebrück gewinnen, dann ist wieder alles machbar. Und meine Mannschaft hat ganz sicher das Potenzial um auch mal fünf, sechs Spiele hintereinander zu gewinnen.“

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