Fußball-Zweitligist 1860 München geht auf Konfrontationskurs zur Staatsanwaltschaft und zum Bayerischen Innenministerium.

1860 trainiert mit `bwin.de´ auf der Brust

17. Juli 2006, 13:59 Uhr

Fußball-Zweitligist 1860 München geht auf Konfrontationskurs zur Staatsanwaltschaft und zum Bayerischen Innenministerium.

Fußball-Zweitligist 1860 München geht auf Konfrontationskurs zur Staatsanwaltschaft und zum Bayerischen Innenministerium. Die `Löwen´-Profis trugen am Montagvormittag beim Training auf ihrem Gelände trotz der Androhung von Konsequenzen Trikots mit dem Schriftzug `Bwin.de´. Zu einer Beschlagnahmung der Trikots oder sonstigen Maßnahmen kam es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft München war jedoch in Begleitung von zwei Kriminal-Beamten zur Einheit am Montag erschienen, um Beweise zu sichern. Das Innenministerium hat den Verein mehrfach mit Nachdruck auf ein Urteil des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Juli hingewiesen, wonach derartige Werbung illegal sei. 1860-Geschäftsführer Stefan Ziffzer verdeutlichte am Montag allerdings noch einmal die andere Rechtsauffassung des Vereins und verwies auf EU-Recht.

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