In Deutschland herrscht Kaiserwetter. Doch die Freude über Traumtemperaturen und Sonneschein hält sich bei den Fußballprofis in Grenzen.

MSV: Alex Bugera in Spiellaune – Offensive Ausrichtung

tt
14. Juli 2006, 10:12 Uhr

In Deutschland herrscht Kaiserwetter. Doch die Freude über Traumtemperaturen und Sonneschein hält sich bei den Fußballprofis in Grenzen.

In Deutschland herrscht Kaiserwetter. Doch die Freude über Traumtemperaturen und Sonneschein hält sich bei den Fußballprofis in Grenzen. Die ersten Arbeits-Programme und die Hitze zehren doch arg an der Ausdauer der “Zebras”. So auch bei Alexander Bugera: “Natürlich waren die ersten Tage anstrengend, nicht nur wegen der Hitze. Aber wir haben ja vorab alle einen Trainingsplan mitbekommen – und an den habe ich mich auch gehalten. Daher geht es auch.”
Auf Tuchfühlung mit den Temperaturen um die 30 Grad konnte der gebürtige Amberger bereits im Süden Spaniens gehen: “Ich habe mit der Familie ein paar Tage Urlaub in Andalusien gemacht. Da konnte ich mich schon mal an diese Wärme hier gewöhnen.” Viel besser als zum generalstabsmäßig auftretenden Jürgen Kohler ist bereits die Bindung zu Coach Rudi Bommer. Die Akzeptanz sogar schon sehr hoch. “Man sieht schon, dass er ein erfahrener Trainer ist. Bommer geht auf jeden Spieler individuell zu, sucht das Einzelgespräch und gibt jedem Akteur das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden. Das ist schon sehr gut”, bilanziert der Linksfuß.

Mit dem neuen Trainer ist bei “Bugi” auch wieder die Spielfreude zurückgekehrt. Im Training wie auch im Spiel sprüht der Mann mit der Rückennummer “Sieben” vor Engagement und Einsatzwillen. Der 27-Jährige nennt die Gründe: “In den letzten Jahren habe ich mehr im defensiven Mittelfeld oder in der Abwehrkette gespielt. Ich agiere jetzt wieder ein Stück weiter vorne, wie zu der Zeit, als ich an die Wedau kam. Das liegt mir natürlich eher und ich kann mehr Akzente nach vorne setzen.” Das merkte man, er konnte beim Benefizspiel gegen Rheinberg gleich zwei Tore zum 13:1-Sieg beisteuern und die ein oder andere Torvorlage geben.

Ein weiterer Aspekt ist die Mannschaft, die sich zum Start der Zweitliga-Saison weiter verstärkt hat und so die Abgänge von einigen Leistungsträgern auffangen konnte. “Da sind schon einige mit Namen dabei, die uns auf jeden Fall weiterhelfen und das Team nach vorne bringen”, erklärt der Ex-Münchner. Probleme mit der Integration oder Eingewöhnung sieht er nicht: “Die neuen Kollegen sind sehr umgänglich und absolut in Ordnung. Aber beim MSV gab es ja noch nie Schwierigkeiten, die Neuzugänge einzugliedern. Das verlief bisher immer reibungslos. Wichtig ist nur, dass wir alle Spieler in den Kader einbinden können, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.” Und das heißt definitiv: Aufstieg in Liga Eins.

Autor: tt

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