Nach zahlreichen gescheiterten Planungen zur Modernisierung oder zum Umbau des Millerntorstadions ist Fußball-Regionalligist FC St. Pauli in der Arena-Frage nun offenbar der Durchbruch gelungen.

FC St. Pauli stellt Konzept für neues Stadion vor

13. Juli 2006, 16:07 Uhr

Nach zahlreichen gescheiterten Planungen zur Modernisierung oder zum Umbau des Millerntorstadions ist Fußball-Regionalligist FC St. Pauli in der Arena-Frage nun offenbar der Durchbruch gelungen.

Nach zahlreichen gescheiterten Planungen zur Modernisierung oder zum Umbau des Millerntorstadions ist Fußball-Regionalligist FC St. Pauli in der Arena-Frage nun offenbar der Durchbruch gelungen. Gemeinsam mit Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust präsentierte Vereinspräsident Corny Littmann am Donnerstag ein Konzept zum Umbau der veralteten Spielstätte. Bis 2014 wird das Stadion des Traditionsklubs in vier Bauabschnitten umgestaltet. Die Stadt Hamburg beteiligt sich an Kosten von insgesamt rund 32 Millionen Euro mit 5,5 Millionen Euro. `Für den Verein stehen zwei Dinge absolut im Vordergrund´, sagte Littmann: `Erstens wollen wir die Spielfähigkeit sichern, denn die DFL verweigert dem Stadion am Millerntor aus technischen und Sicherheitsgründen die Lizenz. Zweitens wollen wir die Einnahmesituation für den Verein verbessern - bei klarer Beherrschbarkeit der wirtschaftlichen Risiken.´

Mit den Umbaumaßnahmen soll im kommenden Winter begonnen werden. Das Fassungsvermögen des Stadions wird 2014 von derzeit 19. 400 auf 27.000 Zuschauer steigen. Neben Sitzplätzen, Business Seats und Logen soll die fertige Arena auch 15.000 Stehplätze bieten. `Der Verein hat auch sportlich erkennbar wieder Tritt gefasst und das macht allen Freude, denen die Sportstadt Hamburg am Herzen liegt´, erklärte von Beust. Im Konzept für eine mögliche Olympia-Bewerbung der Hansestadt könnte die Spielstätte als Schauplatz des Hockey-Turniers fungieren.

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