Das Champions-League-Spiel des FC Schalke gegen den israelischen Klub Hapoel Tel Aviv soll manipuliert worden sein. Das berichtet die

Manipulation?

S04-Spiel gegen Tel Aviv unter Verdacht

08. Januar 2011, 10:28 Uhr

Das Champions-League-Spiel des FC Schalke gegen den israelischen Klub Hapoel Tel Aviv soll manipuliert worden sein. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Die Gelsenkirchener hatten die Partie am 20. Oktober gegen schwache Israelis mühelos mit 3:1 gewonnen. Nun steht der brasilianische Abwehrspieler Douglas da Silva in Diensten von Hapoel Tel Aviv unter Verdacht, das Spiel verschoben zu haben. Der 26-Jährige soll offenbar von seinem früheren Mitspieler Ivan Zarko, der laut Medienberichten ein illegales Wettbüro führte, erpresst worden sein.

Die Partie wird nach Informationen der "SZ" mittlerweile von der Uefa untersucht, da es auf dem Wettmarkt offenbar zu Turbulenzen gekommen ist und insgesamt zwölf Millionen Euro auf eine Niederlage der Israelis mit mindestens zwei Toren Abstand gesetzt wurden. „Im Verein ist man geschockt, aber in der Hapoel-Mannschaft gab es schon lange Gerüchte über das Auswärtsspiel bei Schalke“, schreibt die Zeitung Ha’aretz.

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Schalkes Trainer Felix Magath zeigte sich von den Meldungen überrascht. „Ich höre das jetzt zum ersten Mal“, sagte der 57-Jährige im türkischen Belek, wo sich seine Mannschaft auf den Rückrundenstart am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen den Hamburger SV vorbereitet. "Wenn man 3:0 gegen Olympique Lyon gewinnt, dann ist ein 3:1-Heimsieg gegen einen Gegner aus Israel sicher nicht so ungewöhnlich, ohne gleich einer Manipulation verdächtig zu sein", sagte Magath.

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Auch sei "normal, dass ein Team auswärts schwächer spielt als daheim, das haben wir selbst in der Hinrunde in der Bundesliga erlebt". In Tel Aviv waren die Schalker am 2. November nur mit viel Glück zu einem mühsamen 0:0 gegen heimstarke Israelis gekommen.

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