Über Fußball muss sich an der Hafenstraße in diesem Jahr keiner mehr den Kopf zerbrechen. Zeit, sich schon mal Gedanken über das kommende Jahr zu machen.

Rot-Weiss Essen

Vorsätze für 2011

Aaron Knopp
17. Dezember 2010, 16:08 Uhr

Über Fußball muss sich an der Hafenstraße in diesem Jahr keiner mehr den Kopf zerbrechen. Zeit, sich schon mal Gedanken über das kommende Jahr zu machen.

Am Mittwochnachmittag war das Fußballjahr 2010 für Rot-Weiss Essen beendet. Ein Anruf von NRW-Liga-Staffelleiter Rolf Thiel brachte Gewissheit: Auch die für Samstag angesetzte Partie gegen die SSVg. Velbert fällt aus. Am Samstag gibt es also noch ein gemeinsames Essen, dann verabschiedet Waldemar Wrobel seine Spieler in den Weihnachtsurlaub und auch der Trainer hat ein paar Tage Zeit, abzuschalten.

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Zumindest ein wenig. Auch über den Jahreswechsel wird sich Wrobel natürlich „Gedanken machen, was wir noch besser machen können.“ Allzu viel dürfte dabei natürlich nicht herauskommen. Allzu viel können die Essener als Blick auf die Tabelle ja nicht verkehrt gemacht haben. Das sieht der Coach nicht anders. „Wir hatten eine Menge Baustellen“, resümiert der Polizeibeamte. Stadion, Zwangsabstieg, Insolvenz. Sportlich, wirtschaftlich und auch in Sachen neue Spielstätte ist der Verein mittlerweile auf dem besten Weg. „Seit wir das Mandat bekommen haben, hat sich alles sehr positiv entwickelt“, findet Wrobel.

Daher fallen die guten Vorsätze für das nächste Jahr auch vergleichsweise bescheiden aus: „Es ist wieder Ruhe in den Verein und das Umfeld eingekehrt. Diesen Weg wollen wir fortsetzen und Rot-Weiss Essen nach und nach auf stabilere Füße stellen“, sagt der 40-Jährige. Rein sportlich darf indes eigentlich alles so bleiben, wie es ist. Viel mehr als Platz eins geht ja auch nicht. Und daran, dass die Mannschaft mit der Höhenluft gut umgeht, besteht ohnehin kein Zweifel. „Die Situation wie sie sich momentan darstellt, ist sehr angenehm und wir tun alles dafür, damit sie auch im neuen Jahr so lange wie möglich so bestehen bleibt.“ Na das ist doch mal ein Vorhaben.

Autor: Aaron Knopp

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