Mit der fünften gelben Karte hat er schon gerechnet. Der rote Karton gegen Burghausen dagegen traf ihn wie ein Keulenschlag. Marcel Maltritz ist stocksauer:

BOCHUM: Marcel Maltritz sauer über lange Sperre

gp
28. April 2006, 09:32 Uhr

Mit der fünften gelben Karte hat er schon gerechnet. Der rote Karton gegen Burghausen dagegen traf ihn wie ein Keulenschlag. Marcel Maltritz ist stocksauer:

Mit der fünften gelben Karte hat er schon gerechnet. Der rote Karton gegen Burghausen dagegen traf ihn wie ein Keulenschlag. Marcel Maltritz ist stocksauer: "Auch nach den TV-Bildern sage ich, gelb hätte gereicht. Dafür muss man keine drei Wochen aussetzen."
Doch auf einen Einspruch hat er verzichtet: "Die haben sich gedacht, für Bochum geht es um nichts mehr, da greifen wir durch." Doch das hindert den Innenverteidiger nicht daran, sich zu wundern. "Hier bekommst du für rohes Spiel drei Wochen, während die ganzen Ellenbogen-Täter mit Samthandschuhen angefasst werden und für ihre linken Touren auch nicht härter bestraft werden." Der gebürtige Magdeburger kann sich gar nicht beruhigen: "Ich bin jetzt 27 Jahre alt, schon lange im Profigeschäft, aber das ist meine erste Rote Karte, das wurmt mich."
Nur gut, dass der VfL bereits aufgestiegen ist, so nichts mehr anbrennen kann. "Wahrscheinlich hätte ich eine Woche weniger bekommen, wenn es sportlich noch um etwas gegangen wäre." Für Maltritz eine dumme Situation, denn jetzt darf er nur noch trainieren, um fit zu bleiben. Er erlebt die Auswärtspartien nur noch bei Premiere, verspricht aber: "Bei der Aufstiegsfeier bin ich in der ersten Reihe. Schade, dass ich gegen den Karlsruher SC nicht auf die Bank darf. Aber ich werde den Tag auch so genießen." Der Ex-Hamburger ärgert sich nicht nur über seinen Feldverweis, sondern auch über das Ergebnis gegen Burghausen, denn: "Klammert man das 1:2 aus, dann haben wir eine sehr konstante Rückrunde gespielt. Da konnten sich unsere Leistungen durchaus sehen lassen." Deshalb war Maltritz auch auf Mallorca und verrät: "Das war eine super Stimmung, so etwas gehört dazu. Aber jetzt wollen wir noch Meister werden. Blöd, dass ich nur auf der Tribüne die Daumen drücken kann."

Autor: gp

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