Bezirksliga Westfalen 9

Niederlage in letzter Minute

Retresco Autoreporter
23. September 2018, 19:01 Uhr

Westfalia Gelsenkirchen und die SG Suderwich lieferten sich ein spannendes Spiel, das 2:3 endete. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.

Beide Mannschaften begannen mit Veränderungen in der Startelf: Während bei W. Gelsenkirchen Madenci, Gendreizig, Zacharias und Löbe für Feichtmaier, Ataman, Lempka und Maraun aufliefen, startete bei der SG Suderwich Schleume statt Özkaya.

Nach nur 23 Minuten verließ Jens Rettinghausen von Westfalia Gelsenkirchen das Feld, Alexander Lempka kam in die Partie. Bis zur Halbzeit änderte sich am Zählerstand nichts, sodass das Heimteam und die SG Suderwich nach 45 Minuten torlos in die Kabinen gingen. Die Halbzeitansprache des Trainers hatte offenbar Wirkung gezeigt. Schon in der 46. Minute brachte Denis Toskai den Ball im gegnerischen Tor zur Führung der SG Suderwich unter. Batuhan Van vollendete in der 65. Minute vor 45 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. In der 73. Minute erzielte Moritz Krömmelbein das 2:1 für W. Gelsenkirchen. In der 86. Minute verwandelte Dustin Augustin einen Elfmeter zum 2:2 für die SG Suderwich. Der Schlusspfiff war zum Greifen nah, als Arek Grad noch einen Treffer parat hatte (90.). Als Schiedsrichter Michael Meinshausen (Bochum) die Begegnung schließlich abpfiff, war Westfalia Gelsenkirchen vor heimischer Kulisse mit 2:3 geschlagen.

W. Gelsenkirchen klebt das Pech weiter an den Füßen. Die Niederlage gegen die SG Suderwich war bereits die dritte am Stück in der Liga. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen die SG Suderwich – Westfalia Gelsenkirchen bleibt weiter unten drin.

Die SG Suderwich ist seit drei Spielen unbezwungen. Der Gast macht durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem neunten Platz. Nächster Prüfstein für W. Gelsenkirchen ist der SC Hassel auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 15:00). Die SG Suderwich misst sich zur selben Zeit mit dem Erler SV.

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