Bezirksliga Westfalen 8

Nach 0:1: Viktoria Kirchderne überrollt Un. Lüdinghausen

16. September 2018, 19:02 Uhr

Viktoria Kirchderne kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 7:1-Erfolg davon. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte der Gastgeber den maximalen Ertrag.

Viktoria Kirchderne nahm in der Startelf zwei Veränderungen vor und begann die Partie mit Kramer und Behrends statt Olesch und Milde. Auch Un. Lüdinghausen tauschte auf zwei Positionen. Dort standen Husken und Martel für Vester und Krüger in der Startformation.

Nils Weimer brachte Vikt. Kirchderne in der 15. Minute ins Hintertreffen. Mario Bunk vollendete in der 38. Minute vor 67 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Junior Kingsley Ndubueze für Viktoria Kirchderne zur Führung (44.). Mit einem Tor Vorsprung für Vikt. Kirchderne ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Kirchderne drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Ndubueze (48.), Patrick Kramer (76.) und Dennis Piastowski (78.) machten Union 08 Lüdinghausen den Garaus. Tamer Keskin (85.) und Benjamin Schulz (87.) brachten Viktoria Kirchderne mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Am Ende kam die Kirchdener gegen Un. Lüdinghausen zu einem verdienten Sieg.

Durch die drei Punkte verbessert sich Vikt. Kirchderne im Tableau auf die sechste Position. Die Verteidigung von Viktoria Kirchderne wusste bisher überaus zu überzeugen und wurde erst sechsmal bezwungen.

Die Lage von Union 08 Lüdinghausen bleibt angespannt. Gegen Vikt. Kirchderne musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben. Die bisherige Saisonbilanz von Un. Lüdinghausen bleibt mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Pleiten schwach. Der Gast bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist Viktoria Kirchderne zum VfR Sölde, gleichzeitig begrüßt Union 08 Lüdinghausen Westfalia Wethmar auf heimischer Anlage.

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