Obwohl Christoph Caspari nun schon seine zweite Saison beim VfL Bochum II bestreitet, ist der Rechtsverteidiger erst jetzt so richtig angekommen.

VfL Bochum II

Casparis Leidenszeit ist vorbei

Christian Krumm
03. Dezember 2010, 10:27 Uhr

Obwohl Christoph Caspari nun schon seine zweite Saison beim VfL Bochum II bestreitet, ist der Rechtsverteidiger erst jetzt so richtig angekommen.

Nach einer schweren Verletzung kam der Youngster in der vergangenen Spielzeit nur zu einem dreiminütigen Kurzeinsatz. Doch nun scheint sich seine harte Arbeit auszuzahlen. In den letzten drei Partien stand er jeweils in der Startformation. „Es war eine lange Zeit, die ich warten musste“, nickt der 22-Jährige. „Aber ich habe viel getan in den Reha-Räumen dieser Welt. Ich bin so froh, dass ich jetzt wieder fit bin und das Knie hält.“

Am vergangenen Samstag stand dann ein ganz besonderes Spiel auf seinem Plan, denn von Fortuna Düsseldorf wechselte der Rotschopf zum VfL. „Es war schon eine sehr emotionale Rückkehr“, gibt Caspari zu, um dann sofort wieder zum Spiel zurückzukehren: „Dass wir gewonnen haben, war für uns als Mannschaft ganz wichtig.“ In den 90 Minuten war er natürlich nur darauf aus, die Punkte mit nach Bochum zu nehmen. Dennoch geht sein Blick auch immer mal wieder zur Fortuna: „Es ist schade für meine alten Kollegen, dass sie auch unten drin hängen, aber ich glaube, dass die das schon irgendwie schaffen werden.“

Doch zurück zum VfL, wo er jetzt das dritte Spiel in Folge von Beginn an bestritten hat. „Ich sehe das schon so, dass ich mich in der Stammelf festgebissen habe“, betont Caspari, der aber schnell wieder beim Teamgedanken ist: „Die Partie in Düsseldorf war spielerisch ein kleiner Rückschritt, wir hatten vorher stärkere Auftritte.“ Die man jetzt vor der Winterpause noch einmal wiederholen muss. „Wir haben noch drei Spiele vor der Brust, die wir alle gewinnen wollen. Wenn wir es schaffen sollten, noch neun Punkte zu holen, sieht es doch wieder ganz gut aus. Dann sind wir erstmal aus dem Gröbsten raus“, denkt der Außenspieler. „Aber wir müssen noch einiges verbessern. Das hat man auch an der ersten Hälfte in Düsseldorf gesehen. Das gilt es am Wochenende besser zu machen.“

Dann empfängt die Mannschaft von Trainer Nico Michaty den SC Wiedenbrück, ehe in der Woche darauf die Reserve von Bayer Leverkusen zu Gast ist. Zwei Heimspiele hintereinander also – eine gute Möglichkeit, noch einige Punkte zu sammeln.

Autor: Christian Krumm

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