Er wird immer stärker. Von Woche zu Woche merkt man Goran Sukalo mehr an, dass er sich zu einem echten Führungsspieler der Duisburger Zebras entwickelt.

Sukalo immer stärker

"Können Berlin erste Heimpleite zufügen"

26. November 2010, 08:42 Uhr

Er wird immer stärker. Von Woche zu Woche merkt man Goran Sukalo mehr an, dass er sich zu einem echten Führungsspieler der Duisburger Zebras entwickelt.

Er besitzt Übersicht, ist zweikampfstark, immer anspielbereit und kurbelt das Spiel des MSV an.

„Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen“, ist es für den 29-Jährigen normal, dass er zusammen mit Branimir Bajic die Mannschaft führt. Und der ehemalige slowenische Nationalspieler weiß auch genau, wann er mal dazwischenhauen muss. So wie beispielsweise kurz vor der Pause beim 2:2-Remis gegen Energie Cottbus. Nach einem Foul von Roger an Olcay Sahan wurde es hektisch. Auch „dank“ Sukalo. Denn der knöpfte sich den Übeltäter noch einmal vor, sah dafür auch Gelb. „Das musste aber sein“, nimmt der Sechser“ die Verwarnung für „das Team“ in Kauf. „Ich wollte Sekunden vor dem Abpfiff damit ein Zeichen setzen und noch einmal Feuer reinbringen. Das sind Emotionen, die jeden wachrütteln.“

Hellwach müssen die Zebras auch am Samstag beim nächsten Spitzenspiel in Berlin sein. Der Routinier, der 171 Zweitliga-Einsätze auf dem Konto hat, sorgt bereits beim Training für die nötige Einstimmung: „Natürlich hat die Hertha eine gute Truppe. Wir aber auch. Wir verfügen über eine tolle Moral und so viel Leidenschaft, dass wir ganz bestimmt keine Angst haben werden.“

Im Gegenteil: Sukalo kontert auf die Frage, ob Duisburg in Berlin etwas zu verlieren hat: „Ja, erst einmal einen Punkt. Aber vielleicht ja auch drei.“ Das zeugt von Selbstvertrauen, das sich die Weiß-Blauen in den letzten Wochen auch erarbeitet haben. Der Ex-Augsburger legt nach: „Wir können der Hertha die erste Heimniederlage zufügen.“ Sukalo wird eben immer stärker...

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