65 Minuten waren in Bielefeld gespielt, als die Partie zwischen der gastgebenden Fichte und dem SV Dorst-Hardt endgültig zugunsten der Gäste kippte.

F. Bielefeld - SVDH 1:4

"Der Elfmeter war die Schlüsselszene"

21. November 2010, 16:17 Uhr

65 Minuten waren in Bielefeld gespielt, als die Partie zwischen der gastgebenden Fichte und dem SV Dorst-Hardt endgültig zugunsten der Gäste kippte.

Die entscheidende Szene: SVDH-Schlussmann Stefan Schröder parierte beim Stand von 1:1 einen Strafstoß der Bielefelder und brach damit den Widerstand des abgeschlagenen Schlusslichts. Am Ende erreichte die Elf von Martin Schmidt einen standesgemäßen 4:1 (1:1)-Erfolg.

„Der Elfmeter war die Schlüsselszene“, gab Co-Trainer Marc Wischerhoff zu. „Danach hat man gemerkt, dass bei denen die Konzentration nicht mehr da war. Das haben sie mental nicht verkraftet.“ Nur zwei Minuten nach dem verschossenen Elfmeter erzielte Nikolai Tautz das 2:1 (67.), das von Sven Potthast (79.) und erneut Tautz (81.) bis zu besagten Endstand hochgeschraubt wurde.
[infobox-right]Bielefeld: Potthoff – Schwesig, Gerke, Kwamo-Kamdem (69. Bobaj), Hesse – Öksüz, Kizilkaya, Beckmann, Sory Cisse (75. Smith) – Stelberg, Gebedek (75. Ilic).
Dorsten-Hardt: Schröder – Damnitz, De Manna, Müller, Ewald – Scheuch, Vasic, Tautz, Klöckner (61. Salha) – Kauschat (77. Heimath), Potthast (84. Hofmann).
SR: Michael Negri (Marienfeld).
Tore: 1:0 Stelberg (8.), 1:1 Kauschat (30.), 1:2 Tautz (67.), 1:3 Potthast (79.), 1:4 Tautz (81.).
Zuschauer: 100.[/infobox]
Die Bielefelder, die schon 14 Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz haben, kamen überraschend gut in die Partie und durften schon nach 8. Minuten den vierten Saisontreffer bejubeln, der die 1:0-Führung bedeutete. „Wir haben ein bisschen nervös begonnen“, räumte SV-Geschäftsführer Dieter Pannebäcker ein. Wischerhoff formulierte dies drastischer: „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, haben die erste Viertelstunde verpennt. Danach sind wir aber konzentriert zu Werke gegangen.“ Die Gäste übernahmen die Kontrolle und kamen folgerichtig zum Ausgleich durch Andreas Kauschat (30.). Der Rest ist bekannt.

Für den Aufsteiger war der dritte Saisonsieg das Ende einer langen Durststrecke. Mit 16 Punkten rangieren die Schmidt-Schützlinge nun auf dem zwölften Platz und haben am kommenden Wochenende mit dem SV Spexard wieder eine lösbare Aufgabe vor der Brust. „Der Sieg war sehr wichtig“, meinte Wischerhoff. „Wir haben wieder Selbstvertrauen gewonnen."

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