LÜTGENDORTMUND: Geers: "Eklig große Differenz"

og
09. September 2005, 19:44 Uhr

Revierfunken fliegen! Die SG Lütgendortmund empfängt die SG Wattenscheid, kein Spiel, wie jedes andere, so richtig gut leiden mag man sich nicht, auch wenn das keiner gerne offen sagt. Nur, wenn man gekitzelt wird. Tatort: Stadion "Im Rauhen Holz"- Tatzeit: 14 Uhr am Sonntag, 11.September.

Revierfunken fliegen! Die SG Lütgendortmund empfängt die SG Wattenscheid, kein Spiel, wie jedes andere, so richtig gut leiden mag man sich nicht, auch wenn das keiner gerne offen sagt. Nur, wenn man gekitzelt wird. Tatort: Stadion "Im Rauhen Holz"- Tatzeit: 14 Uhr am Sonntag, 11.September. Marco Geers, SGL-Teamchef: "Es gibt sicherlich eine eklig-große Differenz." Was der Mann meint, die Animositäten sind ziemlich heftig. Geers stört "Arroganz" und auch "Hochnäsigkeit", diagnostizierte Verhaltensweisen, "mit denen man sich unbeliebt macht."
So was schaukelt sich gerne einmal hoch, trotzdem benötigt man für einen Konflikt immer zwei Parteien. Geers nickt ab: "Auch wir haben sicherlich Fehler gemacht." Zum anderen wird die Konstellation auch durch ein ständiges reges Wechselspielchen gewürzt, man wirbt sich permanent die Kickerinnen und Trainer gegenseitig ab. Außerdem gibt es auch eine durchaus nicht unheikle Ausgangsposition. Es ist auch ein Kampf der Schwestern: Silke van den Berg läuft für Wattenscheid auf, Julia für die SGL. Auch die Zwillinge Linda (SGL) und Laura (SGW) sind "gerecht" aufgeteilt. In der Woche vor dem Match möchte man gerne einmal in den Familien Mäuschen spielen.
Die Fronten sind geklärt, die torhungrigen 09erinnen gegen das Tabellenschlusslicht. Rückblick: In der letzten Spielzeit gab es eine 0:8-Pleite. "Das wird uns nicht wieder passieren", lässt Geers nicht mit sich spaßen, "mein Team will dieses Match jetzt unbedingt." Und außerdem kündigt Geers weiter an: "Wir werden diesmal auch treffen, will Wattenscheid gewinnen, müssen sie schon zwei oder drei Tore machen."
Vor dem sicherlich hitzigen Gefecht begrüßte Geers alle Frauen an Bord: Bestbesetzung. Lediglich Isabel Janßen (Oberschenkel) wackelt - Neuverpflichtung Katrin Lange hat die Spielberechtigung, die Ex-Bundesligaspielerin wird die SGL verstärken. Auch wenn Geers sagt: "Abwarten, ob wir sie einsetzen." Einen Probelauf absolvierte die Mittelfeldakteurin in der Zweitvertretung. Geers mit seinem Fazit: "Es wird richtig zur Sache gehen."

Autor: og

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