Das Debüt als alleinverantwortlicher Trainer hatte sich Dröschedes Alen Terzic sicher anders vorgestellt. Mit 1:4 (1:1) unterlag die Borussia Eving Lindenhorst.

Dröschede - Eving 1:4

Terzics Debüt geht daneben

08. November 2010, 10:17 Uhr

Das Debüt als alleinverantwortlicher Trainer hatte sich Dröschedes Alen Terzic sicher anders vorgestellt. Mit 1:4 (1:1) unterlag die Borussia Eving Lindenhorst.

„Klar wäre ich gern mit einem Sieg oder zumindest einem Punktgewinn gestartet. Wir haben es Eving nicht leicht gemacht, haben kompakt gestanden und die Räume gut zugemacht. Aber der Gegner hat uns mit einem traumhaften Freistoß eiskalt erwischt. Davon mussten wir uns erstmal erholen.“ Immerhin gelang das noch ganz gut – kurz vor dem Halbzeitpfiff traf FCB-Knipser Vicenzo Burgio zum Ausgleich.
[infobox-right]Dröschede: Schmahl – Petkovic, Brajkovic, Liefermann, Rathamone – Urban, Hoffmann – Ayaz (70. Restieri), Zorawik – Stratmann (70. Altintas), Burgio.
Eving Lindenhorst: Piontek – Bouasker, Löwenberg (70. Kasperidus), Werner, Scheffer – Erzen (60. Hasic), Rammel, Kalpakidis, Bugri – Balihadzic, Bouzerda (83. Ekiz).
SR: Andrea Rath (Finnentrop).
Tore: 0:1 Rammel (30.), 1:1 Burgio (43.), 1:2 Bouasker (60.), 1:3 Bouzerda (75. FE), 1:4 Rammel (88.).
Zuschauer: 150:[/infobox]
Im zweiten Durchgang wollte Dröschede „den Blick nach vorne richten“, aber spätestens nach der 2:1-Führung durch Kerim Bouasker (60.) übernahmen die Gäste die Oberhand. „Gegen so eine abgezockte Truppe ist es ganz schwer. Eving Lindenhorst ist nicht unserer Kragenweite, man kann gegen die verlieren. Aber natürlich wollen wir auch mal gegen solche Teams punkten, nicht nur gegen die direkte Konkurrenz“, lautet Terzics Marschroute für die nächsten Begegnungen. Zuvor sollte er mit seiner Mannschaft vielleicht noch einmal das Defensivverhalten bei Standards ansprechen: Drei Gegentore fielen nach ruhenden Bällen.

Gegenüber Daniel Rios freute sich über eine „Auswärtsleistung, wie wir sie uns erhofft hatten“ – und über die bisher beste Platzierung im Saisonverlauf. „Wir sind jetzt Dritter?“, staunte der 31-Jährige über die tolle Bilanz nach 13 von 34 Spieltagen. Ein Sonderlob für Sascha Rammel, der nicht nur doppelt (30., 88.) traf, sondern auch den Elfmeter (75.) rausholte, gab es von ihm aber nicht: „Das war eine mannschaftliche
Leistung.“

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