Der TSV 1860 München hat seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und damit zugleich den Höhenflug von Alemannia Aachen beendet.

1860 - Aachen 2:1

Löwen setzen Erfolgsserie fort

sid
07. November 2010, 15:33 Uhr

Der TSV 1860 München hat seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und damit zugleich den Höhenflug von Alemannia Aachen beendet.

Nach einem 2:1 (1:1) im Mittefeldduell gegen die Westdeutschen sind die Löwen seit acht Spielen in der Meisterschaft unbesiegt, Pokal-Achtelfinalist Aachen musste dagegen nach sechs Spielen in Serie ohne Niederlage mal wieder als Verlierer den Platz verlassen. Den Siegtreffer für die Hausherren erzielte Benjamin Lauth in der 82. Minute per Kopf nach einer präzisen Flanke des eingewechselten Moritz Leitner. Für Lauth war es bereits der sechste Saisontreffer.
[infobox-right]München: Kiraly - Rukavina, Bell, Bülow, Buck - Lovin, Ignjovski - Halfar (70. Leitner), Ludwig (83. Rakic), Bierofka (75. Kaiser) - Lauth.
Aachen: Hohs - Demai (46. Herzig), Stehle (85. Gueye), Feisthammel, Achenbach - Kratz - Höger, Uludag - Arslan (63. Zdebel) - Auer, Stieber.
Schiedsrichter: Sascha Thielert (Buchholz)
Tore: 0:1 Auer (8.), 1:1 Ludwig (23.), 2:1 Lauth (82.)
Zuschauer: 22.300
Gelbe Karten: Ludwig (2) - Demai (2), Zdebel[/infobox]
Die Gäste waren in der 8. Minute durch Benjamin Auer, der nach hervorragender Vorarbeit von Zoltan Stieber seinen fünften Saisontreffer erzielte, in Führung gegangen. Nachdem Auer im ersten Versuch noch per Kopf an Löwen-Torwart Gabor Kiraly gescheitert war, konnte er im Nachsetzen den Ball über die Linie drücken. In der Folgezeit wurden die Hausherren aber immer stärker und kamen in der 23. Minute durch einen herrlichen Volleyschuss von Alexander Ludwig zum verdienten Ausgleich. Kurz darauf hatte die Alemannia Glück, als Daniel Bierofka nur den Pfosten traf. Kurz vor der Pause verbuchten auch die Aachener durch Stieber noch einen Aluminiumtreffer.

Vor 23.300 Zuschauern waren die Gäste nach der Pause zunächst tonangebend, konnten sich aber keine klaren Möglichkeiten mehr erspielen. Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlug Auer dann in der Schlussphase noch einmal zu.

Autor: sid

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