L'DORTMUND: Zehn Jahre nach Brauweiler

og
05. August 2005, 16:59 Uhr

Traditions-Aufwärmung! "Nach zehn Jahren wieder DFB-Pokal", freut sich Rolf Heinbach, Abteilungsleiter der SG Lütgendortmund, Nord-Zweitligist, atmet dabei auch kräftig durch.

Traditions-Aufwärmung! "Nach zehn Jahren wieder DFB-Pokal", freut sich Rolf Heinbach, Abteilungsleiter der SG Lütgendortmund, Nord-Zweitligist, atmet dabei auch kräftig durch. Heinbach rechnet nach: "Ziemlich genau zehn Jahre sind seit dem ersten DFB-Pokal-Match der SG vergangen." Damals spielte der Club am 13.August 1995 gegen den damaligen Deutschen Vizemeister GW Brauweiler. Happig ging es aus, Tatort war die Sportanlage "Im Rauhen Holz", es hagelte ein 0:17, die SGL war noch Landesligist. "Trotz der hohen Niederlage war das Spiel das absolute Highlight", erinnert sich Heinbach.
Am kommenden Sonntag, 7.August, darf sich die Truppe von Team-Chef Marco Geers und Trainer Tom Baeck ab 12 Uhr wieder auf der DFB-Pokal-Bühne tummeln. Heinbach: "Mit anderen Vorzeichen." Laut Papier wohl richtig, die SG spielt mittlerweile in der 2. Frauen-Bundesliga-Nord, reist "als Favorit nach Sachsen", ist sich Heinbach sicher. Gegner ist der Sachsenpokalsieger SV 1896 Großdubrau. Der Konkurrent läuft in der Landesliga Sachsen (4.Klasse) auf.
Großdubrau feiert an diesem Wochenende zehn Jahre Frauen- und Mädchenfußball und will dem Bundesligisten vor massig heimischer Kulisse liebend gerne in die Erfolgssuppe spucken. Die zweite Runde wird bereits am Montag in Frankfurt am Main ausgelost. Heinbach sieht einen zusätzlichen Stimulus: "Alle Spielerinnen kämpfen noch um einen Platz unter den ersten Elf für die Auftaktpartie der 2. Frauen-Bundesliga in Timmel. "Wir haben die Qual der Wahl", nickt Geers ab, "alle Spielerinnen haben sich in der Vorbereitung für einen Einsatz empfohlen." Bereits am Samstagmorgen begibt sich die SG auf die satte 600 km weite Reise und wird in Bautzen übernachten, bevor es am Sonntag gegen 9.30 Uhr in das nahe gelegene Großdubrau "zum ersten Highlight der Saison 2005/2006" (Heinbach) geht.

Autor: og

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