Eintracht Frankfurt hat durch ein 3:0 gegen Wacker Burghausen den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Der LR Ahlen siegte mit 4:3 bei 1860 München und schickte damit noch Eintracht Trier in die Regionalliga.

Grenzenloser Jubel in Frankfurt und Ahlen

22. Mai 2005, 17:39 Uhr

Eintracht Frankfurt hat durch ein 3:0 gegen Wacker Burghausen den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Der LR Ahlen siegte mit 4:3 bei 1860 München und schickte damit noch Eintracht Trier in die Regionalliga.

Eintracht Frankfurt jubelt über die Rückkehr in die Eliteklasse nach einem Jahr Abstinenz, Eintracht Trier verabschiedet sich nach zwei Jahren wegen eines Tores wieder aus der zweiten Liga. In der Frankfurter Arena feierten 43.500 Zuschauer das 3:0 ihrer Lieblinge gegen Burghausen und den dritten Aufstiegsplatz hinter dem 1. FC Köln sowie dem MSV Duisburg, der im "Endspiel" um den Prestige-Titel des Zweitliga-Meisters bei den "Geißböcken" 0:4 unterlag.

Frankfurts einzig verbliebener Rivale 1860 München verspielte seine theoretischen Chancen mit einem 3:4 gegen LR Ahlen, das sich damit dank der besseren Tordifferenz gegenüber Trier den Klassenerhalt sicherte. Dem Verein von der Mosel genügte im Dreikampf mit den Westfalen und auch Energie Cottbus (2:3 beim Karlsruher SC) das 1:1 beim 1. FC Saarbrücken nicht: Letztlich hatten die auch punktgleichen Cottbuser die um ein Tor bessere Tordifferenz.

Fünfter Aufstieg für Friedhelm Funkel

In der seit Wochen ausverkauften Frankfurter Arena sicherten Benjamin Köhler (17.), Alexander Meier (66.) und Markus Beierle (90.) den 14. Sieg der Eintracht im 17. Heimspiel und sorgten für Gänsehaut-Stimmung. Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel, der bereits im März seinen auslaufenden Vertrag bis 2006 verlängert hatte, feierte seinen insgesamt fünften Erstliga-Aufstieg mit dem vierten Verein.

Die "Löwen" waren durch Marcel Schäfer (12.) vor 20.000 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße mit 1:0 in Führung gegangen. Doch der Ahlener Doppelschlag durch Sladan Asanin (24.) und Babacar N´Diaye (25.) brachte die Gäste erstmals in Führung. Nach dem Ausgleichstreffer von Remo Meyer (30.) erzielte erneut Asanin (56.) das 3:2 für die Westfalen. Der Chinese Jiayi Shao (68.) markierte zwar noch das 3:3, doch Christian Mikolajczak (71.) machte den Sieg des Außenseiters zum Entsetzen von Trier perfekt.

Podolski krönt starke Saison mit drei Toren

Trier ging in Saarbrücken durch Sebastian Becker in der siebten Minute in Führung, doch Torsten Reuter glich noch vor der Pause für die zuvor auch noch gefährdeten Gastgeber aus (39.) und besiegelte damit schon das sportliche Schicksal der Mannschaft von Trainer Paul Linz. Die 21.500 Besucher im Ludwigspark sahen ein schwaches Spiel, wobei beiden Mannschaften die Angst vor dem Abstieg deutlich anzumerken war.

Ohne größere Nervenanspannung ging die Partie zwischen Köln und Duisburg über die Bühne. Vor mit 50.000 Zuschauern ausverkauftem Haus erzielten dreimal Nationalspieler Lukas Podolski (50., 71. und 86.), sowie Andrew Sinkala (69.) die Kölner Treffer. Mit seinen Saisontoren Nummer 22 bis 24 sicherte sich Jungstar Podolski auch überlegen die Torjäger-Krone in der zweiten Liga.

Keine Siege für die Absteiger

Rot-Weiß Erfurt verabschiedete sich mit einer 1:2-Pleite bei Dynamo Dresden als Schlusslicht aus dem Unterhaus. Für die Sachsen war Klemen Lavric als zweitbester Stürmer der Liga mit seinen Saisontoren Nummer 17 und 18 der "Matchwinner". Absteiger Rot-Weiß Oberhausen kam gegen Erzgebirge Aue nur zu einem 1:1, Mitabsteiger Rot-Weiss Essen verlor gar 0:1 gegen die SpVgg Unterhaching. In einer ebenfalls schon bedeutungslosen Partie gewann die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 bei Alemannia Aachen.

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