MSV-Chef-Scout Dieter Mertens wird heute weder in Südamerika, noch in Asien, Afrika oder Skandinavien präsent sein. Der Talent- und Spieler-Sichter begibt sich am späten Nachmittag ins Dortmunder Westfalenstadion, wo der BVB auf Werder Bremen trifft.

DUISBURG: Scout Mertens verlängerte

11. Mai 2005, 13:31 Uhr

MSV-Chef-Scout Dieter Mertens wird heute weder in Südamerika, noch in Asien, Afrika oder Skandinavien präsent sein. Der Talent- und Spieler-Sichter begibt sich am späten Nachmittag ins Dortmunder Westfalenstadion, wo der BVB auf Werder Bremen trifft.

MSV-Chef-Scout Dieter Mertens wird heute weder in Südamerika, noch in Asien, Afrika oder Skandinavien präsent sein. Der Talent- und Spieler-Sichter begibt sich am späten Nachmittag ins Dortmunder Westfalenstadion, wo der BVB auf Werder Bremen trifft.

"Wir machen es ja grundsätzlich so, uns auch ein Bild über die Bundesligisten zu verschaffen", sagt Mertens, der aber bei einem Spieler etwas genauer hingucken wird. Das Auge wird auf Dortmunds Defensiv-Allrounder Guy Demel gerichtet sein.
Der Franzose aus der Schule des FC Arsenal London (wird im Juni 24 Jahre alt) soll bei den Borussen nicht weiterbeschäftigt werden, angeblich hat der SV Salzburg bereits Interesse signalisiert. Die Duisburger sind im Abwehr-Bereich nach wie vor auf der Suche, da ein Ersatz für Pavel Drsek (zum VfL Bochum) gefunden werden muss.

Thema bleibt auch Rostocks Uwe Möhrle (25), der aufgrund seiner Ablösefreiheit und Kopfballstärke allerdings auch bei anderen Vereinen auf Sympathiewerte stößt. Mertens: "Ich weiß nicht, ob Bielefeld tatsächlich an Möhrle dran ist. Man sollte das Wochenende noch abwarten, dann sehen wir weiter." Während Möhrles Zukunft noch offen scheint, ist die von Dieter Mertens geklärt. Der Chef-Scout verlängerte bei den Zebras um zwei Jahre. "Ich bin jetzt im 15. Jahr in Duisburg, die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team macht unheimlich viel Spaß." So ist die Aussage des "Adlerauges" nicht verwunderlich: "Etwas anderes als der MSV kam für mich gar nicht in Frage."

Autor:

Kommentieren