Gratulationen zum Aufstieg möchte Andreas Voss vor dem entscheidenden Stich nicht entgegen nehmen.

MSV - Voss: "Nicht die Typen für leichte Schulter"

09. Mai 2005, 10:58 Uhr

Gratulationen zum Aufstieg möchte Andreas Voss vor dem entscheidenden Stich nicht entgegen nehmen. "Die Sache ist noch nicht perfekt", wiegelt der Duisburger Mittelfeld-Spieler ab.

Gratulationen zum Aufstieg möchte Andreas Voss vor dem entscheidenden Stich nicht entgegen nehmen. "Die Sache ist noch nicht perfekt", wiegelt der Duisburger Mittelfeld-Spieler ab, "in Frankfurt müssen wir uns am Montag richtig reinknallen, da wird uns garantiert nichts geschenkt. Das ist ein ganz brisantes Spiel in einem neuen Super-Stadion."

Der ehemalige Wolfsburger stellt klar: "Wir bereiten uns auf die Partie so vor, als wenn wir das Spiel unbedingt gewinnen müssen. Wir sind keine Typen, die alles auf die leichte Schulter nehmen, das ist nicht unser Ding." Allerdings räumt das Kämpferherz ein: "Wenn die Ergebnisse der Konkurrenz heute tatsächlich so sein sollten, dass uns nichts mehr passieren kann, dann würden wir natürlich etwas lockerer in die Partie gehen, dann wäre der ganz große Druck weg."

Dass die Zebras mit Extrem-Situationen gut klar kommen, haben sie zuletzt bewiesen. "Wenn man so eine Partie wie gegen Burghausen noch kippt, dann ist das schon außergewöhnlich. Das zeichnet unser Team aus, es ist immer in der Lage, den Hebel noch umzulegen."

Der Duisburger Fußball-Lehrer weiß, dass auf seine Jungs ein heißes Tänzchen im WM-Stadion wartet. "Die Eintracht ist sehr heimstark, inzwischen gewinnt sie auch ihre Auswärtsspiele. Aber wir sind gewappnet, gerade wenn es gegen Mannschaften von oben geht." Meier weiter: "Wir müssen die Ruhe behalten, es wird eine große Kulisse da sein. Das ist eine schöne Haus-Nummer, wo wir uns beweisen können."

Andreas Voss spürt, dass die Spannung kurz vor Toreschluss steigt. "Natürlich wird das Kribbeln intensiver", bestätigt er, "man kann das realisieren, was man sich fast ein Jahr lang erarbeitet hat. Das ist natürlich ein schönes Gefühl." Der MSV-Leistungsträger ergänzt: "Unsere Mannschaft hat den Weg aus der Hinrunde fortgesetzt, sich auch nach Rückschlägen nicht bekloppt machen lassen. Wir haben uns zwischendurch sicherlich Mal gegenseitig die Meinung gesagt, aber das zählt auch zu unseren Stärken, gewisse Dinge intern zu regeln. Wenn hier jeder sein eigenes Süppchen kochen würde, wäre so ein Gesamt-Erfolg wohl kaum möglich." Das letzte Mosaiksteinchen für das Bundesliga-Bild soll morgen Abend eingefügt werden.

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