In einer turbulenten Partie gewann der MSV Duisburg mit 4:3 (1:3) gegen Wacker Burghausen. Dabei drehten die

MSV Duisburg eilt der Bundesliga entgegen

01. Mai 2005, 16:55 Uhr

In einer turbulenten Partie gewann der MSV Duisburg mit 4:3 (1:3) gegen Wacker Burghausen. Dabei drehten die "Zebras" nach der Pause durch Tore von Abdelaziz Ahanfouf (2) und Markus Kurth das Spiel noch zu ihren Gunsten.

Mit einem energischen Schlussspurt hat der MSV Duisburg in der 2. Bundesliga drei wichtige Heimzähler im Aufstiegskampf unter Dach und Fach gebracht und steht unmittelbar vor der Rückkehr ins Oberhaus. Durch zwei Tore von Abdelaziz Ahanfouf (70./74.) und einen Treffer von Markus Kurth (86.) gewannen die Meidericher am 31. Spieltag noch 4:3 (1:3) gegen Wacker Burghausen und machten einen 1:3-Rückstand wett. Mit 59 Punkten übernahmen die "Zebras" zumindest für 24 Stunden wieder die Tabellenführung vom 1. FC Köln (58), der am Montagabend bei Erzgebirge Aue gastiert.

Die Gäste verloren in der 56. Minute Stürmer Marek Krejci nach einer angeblichen "Schwalbe" per Gelb-Roter Karte und konnten dieses Handikap am Ende nicht mehr kompensieren. Ahanfouf stockte sein Saisontrefferkonto durch den Doppelschlag auf 16 auf.

Der Vorsprung der Duisburger "Zebras" auf einen Nicht-Aufstiegsplatz beträgt drei Spieltage vor Saisonende acht Zähler. Für die Gastgeber traf außerdem Kapitän Dirk Lottner (15.), während für Burghausen Thomas Drescher (8.), Oliver Fink (36.) und Torjäger Stefan Reisinger (41.) die Treffer erzielten.

Vor 20.000 Zuschauern in der MSV-Arena agierte Duisburg von Beginn an ungewohnt nervös. Besonders die ansonsten so sichere Innenverteidigung mit Pavel Drsek und Thomas Baelum leistete sich zahlreiche Stellungsfehler. Nach Dreschers Freistoßtor zur Führung der Gäste glich Lottner mit seinem dritten Saisontor aus. Davon unbeeindruckt trat die Mannschaft von Trainer Markus Schupp sehr laufstark, mit einer guten Raumaufteilung und aggressiv in den Zweikämpfen auf. Zwei schöne Konter schlossen Fink und Reisinger, der zum 15. Mal erfolgreich war, zur Pausenführung ab. In der Schlussphase brannten die Duisburger ein Offensiv-Feuerwerk ab und siegte verdient.

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