Zum Auftakt des 31. Spieltages der 2. Bundesliga konnten sich Eintracht Frankfurt, die SpVgg Unterhaching sowie die SpVgg Greuther Fürth über Siege freuen. Frankfurt untermauerte mit dem Erfolg seine Aufstiegsambitionen.

Frankfurt, Unterhaching und Fürth feiern Siege

29. April 2005, 21:01 Uhr

Zum Auftakt des 31. Spieltages der 2. Bundesliga konnten sich Eintracht Frankfurt, die SpVgg Unterhaching sowie die SpVgg Greuther Fürth über Siege freuen. Frankfurt untermauerte mit dem Erfolg seine Aufstiegsambitionen.

Absteiger Eintracht Frankfurt hat seine Ambitionen auf die direkte Rückkehr in die Bundesliga eindrucksvoll unterstrichen und Platz 3 in Liga 2 gefestigt. Die Hessen kamen bei Rot-Weiß Erfurt zu einem mühelosen 3:0 (3:0)-Erfolg und bauten mit dem vierten Sieg in Folge den Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze vorübergehend auf fünf Zähler aus. Zunächst punktgleich mit dem Tabellenvierten 1860 München ist die SpVgg. Greuther Fürth, die durch das 3:2 (3:2) gegen Rot-Weiß Oberhausen ihren Abwärtstrend von zuletzt nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen stoppte.

Im Tabellenkeller kam die SpVgg. Unterhaching dank dem 16. Saisontreffer von Torjäger Francisco Copado (56.) zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Dynamo Dresden und verschaffte sich mit 36 Punkten etwas Luft. Tabellen-Schlusslicht Oberhausen (29) und Erfurt (33) mussten dagegen durch ihre Niederlagen gegen die Aufstiegs-Aspiranten herbe Rückschläge im Abstiegskampf hinnehmen. Zwar belegen die Thüringer noch keinen Abstiegsplatz, haben vor den weiteren Partien des Spieltags aber nur einen Punkt Vorsprung, zudem droht wegen der positiven Dopingprobe von Stürmer Senad Tiganj die Aberkennung der drei Zähler vom 1:0-Sieg gegen die SpVgg. Unterhaching.

Van Lent, Cha und Meier trafen für Frankfurt

Arie van Lent mit seinem 16. Saisontor (3.), Du-Ri Cha mit seinem fünften Treffer in den letzten vier Spielen (21.) und Alex Meier (37.) bereits in der ersten Halbzeit für eine beruhigende Führung der Frankfurter, deren Trainer Friedhelm Funkel mehr denn je auf den fünften Bundesliga-Aufstieg seiner Trainer-Karriere hoffen darf.

Fürth bewies dagegen große Moral und gewann gegen Oberhausen trotz eines frühen 0:2-Rückstands durch einen Doppelschlag von Salif Keita (7./11.). Der erst 18-Jährige Stephan Schröck (24.), Petr Ruman (27.) und Mirko Reichel (43./Foulelfmeter) drehten die Partie schon vor dem Wechsel.

Kartenfestival in Fürth

Beim Schlusspfiff standen aber nur noch 19 Spieler auf dem Feld. Zunächst sahen unmittelbar vor der Pause der Oberhausener Nico Frommer (grobes Foulspiel) und Fürther Frederic Page (Tätlichkeit) die Rote Karte, in der 71. Minute wurde Gäste-Spieler Moustapha Salifou mit "Gelb-Rot" vorzeitig vom Platz.

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