RWO: Wimmer erklärt Fürth zur letzten Chance

cb
29. April 2005, 11:37 Uhr

"Für beide Teams um alles"
Wenn wir dort nicht gewinnen, ist es wohl vorbei. Ich bin Realist, auch ein Zähler reicht wohl nicht aus. Auch wenn die Anspannung da ist, bin ich sehr zuversichtlich gestimmt, dass wir das Match in Fürth gewinnen werden."

Oberhausen (RS). Eine Verletzung und die Umstellung auf eine Dreierkette kosteten Oberhausens Gerd Wimmer in den letzten Wochen den Stammplatz. Ein kurzes Ausrufezeichen konnte der Österreicher in Essen setzen, als er wie auch Chiquinho nach seiner Einwechselung für mächtig Betrieb in Richtung des RWE-Gehäuses sorgte.
Mit Blick auf die Partie in Fürth berichtet der ehemalige Rostocker: "Ich lasse mich überraschen, ob ich dabei bin. In Essen war es gut nach der Hereinnahme, aber wichtig ist nur der Dreier, den wir schon gegen München hätten holen müssen. Ein Zähler ist immer nur der Tropfen auf den heißen Stein." Besonders, wenn man bedenkt, welchen Aufwand die "Kleeblätter" seit Wochen betreiben, ohne dreifach belohnt zu werden. Irgendwann erholt sich eine Mannschaft nicht mehr von den Rückschlägen. Wimmer bestätigt: "Oft kann man sich davon wohl kaum erholen. Es bringt ja nichts, wenn man gelobt wird, aber wieder fast mit leeren Händen da steht." Daher erklärt der ehemalige Nationalspieler vor der Begegnung am Freitag in Fürth: "Unsere letzte Chance. Wenn wir dort nicht gewinnen, ist es wohl vorbei. Ich bin Realist, auch ein Zähler reicht wohl nicht aus. Auch wenn die Anspannung da ist, bin ich sehr zuversichtlich gestimmt, dass wir das Match in Fürth gewinnen werden." Wobei Wimmer betont: "Für die Greuther geht es immer noch um dem Aufstieg, die müssen gegen uns auch gewinnen. Die Vorzeichen sind wie vor unserer Partie gegen München. Für beide Teams geht es um alles."

Autor: cb

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