Letzter Strohhalm! Coach Jürgen Gelsdorf und

RWE: Kommentar: Strang schlapp - Personal-Pikanterie

og
24. April 2005, 17:54 Uhr

Letzter Strohhalm! Coach Jürgen Gelsdorf und "Co" Johann Rieckhof mussten gehen, der letzten Stimulus, den die Bosse bei RWE setzen konnten. Womöglich zu spät. Über den Zustand des Teams - den die Trainer nun einmal zu verantworten haben - wussten die Verantwortlichen bereits seit längerem Bescheid.

Letzter Strohhalm! Coach Jürgen Gelsdorf und "Co" Johann Rieckhof mussten gehen, den letzten Stimulus, den die Bosse bei RWE setzen konnten. Womöglich zu spät. Über den Zustand des Teams - den die Trainer nun einmal zu verantworten haben - wussten die Verantwortlichen bereits seit längerem Bescheid. Schließlich gab es einen harten Diskussions-Zirkel mit Coaches und Spielern. Harte Kritik wurde geäußert: Auch die Trainingsgestaltung kam auf den Tisch des Hauses. Man vertraute auf ein reinigendes Gewitter, genau das wurde enttäuscht. Team und Übungsleiter-Duo zeigten Strohfeuer, zuletzt wurde sich ergeben, mögliche Einflussnahme von Gelsdorf war nicht zu erkennen.
Präsident Rolf Hempelmann wurde nach dem berühmten "gleichen Strang" gefragt, an dem alle ziehen müssen. Genau dieser Zug war nicht da. Wer richtig analysierte, wird es schon vorher gesehen haben. Das korrekte "Auge" oder das "Ohr" hatten Gelsdorf/Rieckhof nicht beim Kader.
In diesem Sinne darf vorgegriffen werden. RS wies bereits einmal auf die satte Zahl von 17 Neuzugängen hin. Eine Personalpolitik, die zu hinterfragen ist, kritisch. Warum manche Akteure geholt wurden - auch die im Winter - bleibt noch ein Geheimnis. Auch die Definition von Selbstintegration muss auf den Tisch. Einzelfall-Bewertungen könnten in wenigstens drei Fällen (Nascimento, Schwarz, Foldgast) heftig-pikant werden. Verpflichtungen für das Lazarett. Wer ist verantwortlich? Antworten bitte! Alles kein Thema für Uwe Neuhaus/Peter Kunkel, beide Revierjungs haben Unterstützung verdient, haben auch alle tabellarischen Chancen, weil die Kellerkonkurrenz genau so "matschig" auftritt.
Klar sollte jedem Akteur sein, es geht um mehr als Fußball. RS wies bereits einmal darauf hin, es geht - eine protzige Formulierung sei erlaubt - um die Prosperierung einer ganzen Region. Stichwort: Kulturhauptstadt 2010. RWE kann ein Zugpferd mit permanenter bundesweiter medialer Präsenz sein. Dazu ist aber mehr notwendig als weiche Knie.Oliver Gerulat

Autor: og

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