Benjamin Reichert feierte am Freitag seine Startpremiere im Profifußball. Seine Aufgabe: In der völlig umgekrempelten RWO-Abwehr sollte Kölns Angreifer Marius Ebbers aus der Partie genommen werden.

RWO: Hach mit Start-Debüt von Reichert mehr als zufrieden

cb
15. März 2005, 11:18 Uhr

Benjamin Reichert feierte am Freitag seine Startpremiere im Profifußball. Seine Aufgabe: In der völlig umgekrempelten RWO-Abwehr sollte Kölns Angreifer Marius Ebbers aus der Partie genommen werden.

Benjamin Reichert feierte am Freitag seine Startpremiere im Profifußball. Seine Aufgabe: In der völlig umgekrempelten RWO-Abwehr sollte Kölns Angreifer Marius Ebbers aus der Partie genommen werden. Was für ein Unterscheid zu den anderen Wochenenden, wo der 21-Jährige permanent in der Verbandsliga angetreten ist. Fazit des Verteidigers: "Ich fühle mich nicht gut, wir haben drei Tore kassiert. Was soll man da als Abwehrspieler sagen? Ich bin auch sonst nicht wirklich zufrieden. Ich denke, ich habe zu viele Fehlpässe nach vorne gespielt."
Dafür konnte der Youngster das Duell am Boden klar für sich entscheiden. Eine andere Geschichte war die Lufthoheit, die am Freitag völlig in den Händen der Domstädter lag. Auch vor dem Elfmeter zum 0:1, als Reichert und David Montero Ebbers nicht an der Verlängerung auf Lukas Podolski hindern konnten. Reichert: "Vielleicht muss ich da vor dem Mann stehen. Ich stand dahinter, er verlängert und dann kam der Strafstoß." Analyse des Defensiv-Kickers: "Wir hatten alle am Anfang etwas Probleme, so wurde noch nie zusammen gespielt. Im Laufe der Begegnung haben wir uns besser gefunden."
Das Urteil von Oberhausens Coach Eugen Hach über die 90 Minuten von Reichert fiel absolut positiv aus: "Ich würde ihn als herausragend bezeichnen. Er hat sich richtig aufgerieben, es wurde alles umgesetzt, was ich verlangt habe. Er hat mit seiner Leistung den Daumen gehoben, um zu zeigen, er ist da."
Und das in einer Liga, wo es sicherlich anders zugeht, als in der fünften Klasse. Die Bestätigung von Reichert kam prompt: "Nehmen wir den Podolski, der spielt in der Nationalmannschaft. Wahnsinn, wie die den Ball haben laufen lassen. Die stehen nicht umsonst da oben. Alles war eine ganze Ecke schneller als in der Verbandsliga. Aber ich habe mich gut und normal vorbereitet, daher war ich auf diese Umstellung gefasst. Der Trainer hat mir auch gesagt, ich soll spielen wie immer, mir keinen besonderen Kopf machen."

Autor: cb

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